Alles über Online-Lesungen

💻 Autorin im Klassenzimmer: Warum Onlinelesungen fest zur Zukunft der Leseförderung gehören sollten

Die Welt des Lesens wandelt sich, und mit ihr die Art und Weise, wie wir Literatur zu den Kindern bringen.

Als Autorin erlebe ich immer wieder, wie bei Lesungen die Augen leuchten und Wangen sich vor Spannung röten, wenn eine Geschichte lebendig wird. Doch eine klassische Autorenlesung vor Ort scheitert oft an bürokratischen Hürden, hohen Reisekosten oder schlichter Terminnot. Hier schlage ich eine Brücke: Onlinelesungen für Grundschulen und die OGATA (Offene Ganztagsbetreuung) sind zwar im Vergleich mit einer Live-Veranstaltung nur eine zweitbeste Lösung - aber besser online jungen Leser:innen begegnen als gar nicht. 🚀

In diesem Beitrag erkläre ich, warum das digitale Format weit mehr ist als nur ein „Ersatz“ – es ist eine echte Bereicherung für den modernen Schulalltag.

 

KI generiertes Foto einer Online-Lesung in bzw. mit einer Schulklassegemini-generated-image-lu5qxnlu5qxnlu5q

 

1. Spontanität und Flexibilität: Literatur auf Knopfdruck 🕒

Eine traditionelle Lesung muss oft Monate im Voraus geplant werden. Eine Onlinelesung hingegen lässt sich wunderbar spontan in den Lehrplan integrieren. Ob als Belohnung nach einer anstrengenden Projektwoche, nachdem die Lektüre schneller durchgearbeitet war als angenommen oder als besonderes Highlight im Nachmittagsprogramm der OGATA – wir finden zeitnah einen Termin. Da ich keine weiten Anfahrtswege einplanen muss, bin ich digital wesentlich flexibler verfügbar.

 

2. Keine Reisekosten – Maximales Budget für Bildung 💰

Der wohl pragmatischste Vorteil: Es fallen keine Reise- oder Übernachtungskosten an. Oft übersteigen die Fahrtkosten von Krefeld oder anderen Standorten das eigentliche Honorar der Lesung. Bei einer Onlinelesung fließt das Budget zu 100 % in das kulturelle Erlebnis für die Kinder. Das macht die Veranstaltung unschlagbar preiswert und ermöglicht es auch kleineren Schulen oder einzelnen Klassenverbänden, sich dieses Highlight zu gönnen. Und: Umweltfreundlich ist die digitale Veranstaltung auch.

 

3. Digitale Medienkompetenz spielerisch fördern 🖥️✨

Wir sprechen oft über die Gefahren digitaler Medien, aber selten über die Chancen. Wenn Kinder erleben, dass das Smartboard im Klassenzimmer nicht nur für Mathe-Apps, sondern für den direkten Austausch mit einer „echten“ Autorin genutzt wird, fördert das die Medienkompetenz. Für die Schüler:innen ist es eine extrem spannende Erfahrung, digitale Tools für den kulturellen Austausch zu nutzen. Sie lernen, dass das Internet ein Fenster zu neuen Welten und realen Personen sein kann.

 

4. Direkter Draht zur Autorin: Fragen erwünscht! 🙋‍♂️🙋‍♀️

  • „Wie lange schreibst du an einem Buch?“
  • „Woher kommen deine Ideen?“
  • „Hast du ein Haustier?“

In meinen Onlinelesungen ist der direkte Austausch das Herzstück. Über Kamera und Mikrofon können die Kinder mir ihre Fragen direkt stellen. Diese Interaktion ist oft intensiver als in einer großen Turnhalle, da die Kinder in ihrer vertrauten Klassenatmosphäre bleiben und sich deshalb vielleicht eher trauen, aus sich herauszugehen. Es entsteht eine persönliche Nähe, trotz räumlicher Distanz.

 

5. Technische Voraussetzungen: Kinderleicht! 🛠️

Viele schrecken vor der Technik zurück – völlig unbegründet! Die technischen Voraussetzungen sind simpel:

  • Ein Beamer oder Smartboard.

  • Ein stabiler Internetanschluss.

  • Ein Lautsprecher.

  • Eine Webcam (oft im Laptop integriert), damit ich die Kinder auch sehen kann. Wir nutzen bewährte Plattformen wie Zoom oder ein schuleigenes System. Ein kurzer Technik-Check vorab, und schon steht die Leitung in das virtuelle Lesezimmer.

6. Ein starkes Element der Leseförderung 📚📖

Das primäre Ziel von Autorenlesungen bleibt die Leseförderung. Wenn Kinder die Person hinter den Buchstaben kennenlernen, verändert das ihre Beziehung zum Buch, erniedrigt nachweislich die Schwelle. Romane wie „Der Gurkenvampi", "Vollhorst", "Der Rosenkohlpirat", Sids Abenteuer" oder meine Kindergeschichten aus den Leseförderheften des BVK werden plötzlich greifbar. Onlinelesungen senken die Hemmschwelle, selbst zum Buch zu greifen. Sie machen neugierig und motivieren selbst Lesemuffel, in die Welt der Geschichten einzutauchen.

 

7. Einfache Integration in den Schulalltag und die OGATA 🏫

Ob am Vormittag im Deutschunterricht oder als Event im Nachmittagsbereich – eine digitale Lesung lässt sich ohne großen Umbau von Räumlichkeiten umsetzen. Die Kinder bleiben in ihrem gewohnten Umfeld, was besonders für jüngere Schüler:innen oder in der OGATA-Betreuung für Ruhe und Konzentration sorgt.

 

Fazit: Literatur 2.0 erleben 🌟

Onlinelesungen sind modern, unkompliziert und hocheffektiv. Sie bringen frischen Wind in die Schulen und zeigen, dass Literatur und Digitalisierung Hand in Hand gehen können.

 

Du hast Interesse an einer Lesung für deine Klasse oder Einrichtung? Hier findest du die Bedingungen für Gratis-Onlinelesungen: KLICK HIER. Ich freue mich darauf, deine Schüler:innen digital zu besuchen! 💻📖✨

 

Die Gratis-Lesungen, die ich für manche meiner Buchtitel anbiete, sind übrigens ebenfalls Online Events. KLICK HIER, wenn du mehr über die Bedingungen erfahren willst bzw. die Buchtitel zu denen solch eine Gratis Autorenlesung möglich ist.

 

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