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Barbara Rath / der Film:

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Gratis-Hörbuch

[nicht nur] zu Ostern

 

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23 Minuten Hörspaß für Menschen ab 5

Sonntag, 25. Juni 2017 - 20:19 Uhr

Lesewoche / Projektwoche vor den Sommerferien in der Schule ...?

Wie wäre es mit einer Autorenlesung oder einem Autoren-Workshop als Programmpunkt?

 

  • Eine interaktive Detektivgeschichte zum Mitraten & Knobeln?
  • Ein Piratenroman, der auf den Urlaub am Meer einstimmt?
  • Eine außergewöhnliche Tiergeschichte?
  • Oder einfach nur zuhören dürfen als Einstimmung auf die Ferien - und dabei diskret den Appetit auf Urlaubslektüre wecken ...?

 

Ich informiere Sie gern - auch über meine Projekttage in der OGATA während der Ferien.

 

Fragen?

Schreiben Sie mir gern eine Mail - zur Kontaktseite geht es HIER -

oder greifen Sie zum Telefon und rufen einfach mal an: 0 21 51 - 30 36 40.

[Falls ich nicht daheim sein sollte: Ich höre meinen Anrufbeantworter regelmäßig ab.]

 

... noch habe ich einige Termine vor den Sommerfeien frei ...

 

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P. S.: Lesungstermine für die Herbstferien bitte frühzeitig abstimmen, da "Der Gurkenvampir" und "Die Kürbishexe" dann in Schulen und OGATAS sehr gefragt sind!


Tags: Lesungen Autorenlesung Leseförderung 

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Donnerstag, 27. April 2017 - 07:09 Uhr

Projektwochen in der Schule kreativ gestalten

... wenig Aufwand, viel Spaß und am Ende die ganze Schule zur Aufführung einladen

 

Die Buchreihe LAUTER LESEN bietet idealen Stoff für Projektwochen, wie sie gern vor den Sommerferien an vielen Schulen angeboten werden. Es gibt mehrere Wege, den Stoff der kleinen Buchreihe umzusetzen:

  • als szenische Lesung einstudieren, aufführen - z. B. nur im Kreise der Beteiligten / für eine andere Klasse / die ganze Schule / für die Eltern. Das klappt bereits nach einer 30-minütigen Probe, wenn Lehrer die Hauptrolle lesen und die Regie führen.
  • als Theaterstück einstudieren - aufführen, wo & wie man möchte
  • einstudieren und ein Hörspiel  aufzeichnen
  • einstudieren und einen Film aufzeichnen

Die Stärke von LAUTER LESEN:

Es gibt in jedem Themenheft unterschiedlich anspruchsvolle Leserollen mit ganz wenig, einem mittleren oder einem großen Umfang - also für jeden etwas. Sogenannte Soundjobs gestalten den Vortrag plastisch - und bieten schwächeren Lesern sowie Kindern mit Sprachschwierigkeiten die Möglichkeit, sich voll und ganz ins Projekt einzubringen. [Das klappt sogar bei Kids, die kaum ein Wort Deutsch sprechen oder verstehen.]

 

Die Reihe bietet unterschiedliche Themen: Tiere, Piraten, Ritter, Indianer

 

Wer möchte, kann LAUTER LESEN auch als Workshop im Rahmen einer Autorenlesung buchen: Dann studiere ich mit ein paar Kindern die szenische Lesung ein ("Die Badehose") und sie wird live für eine Klasse oder die gesamte Schule anschließend zur Aufführung gebracht: 2 Fliegen mit einer Klappe ...

 

Die Möglichkeit, LAUTER LESEN in der eigenen Schule aufzuführen, spart den Weg ins Theater und bietet Schülern trotzdem die Gelegenheit, ein Kulturangebot auf der Bühne zu besuchen - mit einer Aufführung in Eigenregie.

 

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Tags: Autorenlesung Leseförderung Lesungen 

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Samstag, 25. Februar 2017 - 07:53 Uhr

Autorenlesung mit Sonderangebot

Bitte keine Anfragen zu meinem Autorenlesungs-Sonderangebot (vergl. Blogartikel vom 22.2.2017) mehr für die 17. KW...

 

[Woche nach dem Welttag des Buches am 23.4.!]

 

Da gibt es nur noch winzige Lücken in meinem Kalender ...


Konditionen für Autorenlesungen finden sich auf meiner Homepage HIER.
Einfach mal anfragen, welche Termine noch frei sind...

 

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Tags: Lesungen Leseförderung Autorenlesung 

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Mittwoch, 22. Februar 2017 - 10:53 Uhr

Autorenlesung zu Ostern mit Gratis-Angebot

Zusätzlich zur Lesung gibt´s Lesefutter!

 

Ich möchte zu Ostern ein spezielles Paket anbieten: Lesung + Buchgeschenk

Wer eine Lesung bei & mit mir bucht, bekommt ...


Konditionen für Autorenlesungen finden sich auf meiner Homepage HIER.
Einfach mal anfragen, welche Termine noch frei sind...

 

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Tags: Autorenlesung Lesungen Leseförderung 

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Sonntag, 20. November 2016 - 07:20 Uhr

Eine Autorenlesung veranstalten / Ratgeber für Veranstalter & Autoren 21

Lesen lernt man nur durch Lesen - Lesungen halten nur durch Lesungen halten

 

Viele Autorenforen, viele Blogs und Verlagsseiten geben Tipps und bieten Checklisten zum Thema: "Wie hält man eine Autorenlesung?"

Das "Wie" ist dabei [abgesehen natürlich von Formalien, die immer einzuhalten sind] eine arg individuelle Sache - deshalb mag als Faustregel gelten, dass die Kernfrage ein wenig anders formuliert werden sollte: Wie halte ICH eine Autorenlesung?

 

Meine Erfahrung mit Lesungen sagt mir: Alles, was letztlich nicht authentisch ist, das, was nicht dem Autor entspricht, taugt wenig zum Vortrag vor Publikum. Wenn nun einmal der typpspezifische Stil ruppig ist - dann muss man herausfinden, ob das Publikum ihn wohl erträgt, gar mag oder sogar feiert... Jeder Autor muss seinen eigenen Stil suchen, entwickeln, sich bewusst machen und weiter entwickeln...

 

Autorenlesungen halten - das bedeutet nicht, ein fertiges Produkt abzuliefern, sondern jede einzelne Veranstaltung ist Teil eines Prozesses. Ein gutes Training kann übrigens darin bestehen, die Extremform der Autorenlesung zu besuchen oder gar aktiv daran teilzunehmen: einfach mal zu einem Poetry Slam gehen.

 

Nur Mut! Das macht Spaß. Meistens wenigstens... 

 

 

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Freitag, 18. November 2016 - 07:20 Uhr

Eine Autorenlesung veranstalten / Ratgeber für Veranstalter & Autoren 21

Wie organisiert man eine Lesereise?

 

Die kürzestmögliche, aber ehrliche Antwort lautet: mühsam.

Wenn eine Agentur oder [Gott sei es gelobt, getrommelt und gepfiffen] sogar die Marketingabteilung des Verlages, so man einen hat, das übernimmt: großartig!

Für das Mittelfeld der Autoren gilt einmal wieder: sich selbst ans Werk machen.

 

Als Ausgangspunkt für eine Lesereise [also mehrere Lesungstermine in Folge und womöglich mit Übernachtung] kann gut eine Anfrage dienen mit einem Veranstaltungsort nicht vor der eigenen Haustür.

Mit den Veranstaltern dort kann man den Schritt Null bei der Planung einer Lesereise tun: Man fragt bei ihnen an, ob sie mit einer befreundeten/bekannten/naheliegenden Institution die Reisekosten teilen möchten, indem sie sich bei dieser erkundigen, ob dort ebenfalls eine Lesung stattfinden kann. Die Aussicht auf Einsparungen auf der Kostenseite für den Veranstalter motiviert oft enorm! Lautet die Antwort "Ja, da ist eine zweite Institution in unserer Nachbarschaft ganz wild auf eine Lesung", dann ist alles klar und die Lesereise hat schon zwei Stationen!

Lautet die Antwort "Nein", können Autoren selbst aktiv werden und im lokalen Umfeld des Veranstaltungsortes nach weiteren Möglichkeiten suchen, sich und ihre Bücher vorzustellen. Relativ leicht geht das z.B. bei Buchhandelsketten. Bitte ansonsten beachten, dass es bei zwei Veranstaltungen in unmittelbarer Nähe  von einander keine Interessenskonflikte gibt: nie zwei Lesungen in 2 unabhängigen Buchläden veranstalten, die in 1 Stadt liegen! Wer allerdings eine Lesung mit einer Buchhandlung vereinbart, die nächste in einer Schule oder als Gast bei einem Kulturverein, geht kein Risiko hinsichtlich eines Interessenskonfliktes ein.

 

Übrigens: Wer seine Lesereise hinsichtlich der Kostenseite so attraktiv wie möglich für Veranstalter machen möchte, was nichts anderes heißt als preiswert, tut gut daran, dort zu lesen, wo Freunde oder Verwandte wohnen, bei denen man eine Nacht unterkommen kann: So spart man eine Menge Hotelkosten.

 

 

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Mittwoch, 16. November 2016 - 07:20 Uhr

Eine Autorenlesung veranstalten / Ratgeber für Veranstalter & Autoren 19

Pressearbeit für Autoren

 

Autoren, die nicht für sich selbst werben können, gehen heutzutage im Literaturbetrieb unter. So einfach ist das.

 

Es ist also weder unangemessen noch unbescheiden, beim Veranstalter einer Lesung im Vorfeld anzufragen, ob und wenn ja, welche Medienarbeit geplant ist. Große Namen im Autorenheer müssen sich da weniger Sorgen machen - bei dem breiten Mittelfeld in der Schriftstellergilde ist hier Engagement gefragt. Schließlich bedeutet jeder Zeitungsartikel oder gar ein Radiobeitrag positive Werbung, evtl. mehr Buchverkäufe und vielleicht die Buchung der nächsten Lesung. Also nachfragen: wer kümmert sich bei einer Lesung um welche Bereiche der Öffentlichkeitsarbeit? Wenn auf Seiten des Veranstalters niemand zuständig ist bzw. aktiv wird: selber handeln!

  • Herausfinden, wie die wichtigen Zeitungen vor Ort heißen, anschreiben und auf den Termin aufmerksam machen; die Mail ggf. schon aufpeppen mit eigenem Infomaterial wie einem Flyer o.ä.
  • Wenn ein Reporter zur Lesung kommt, Material für diesen im Sinne einer kleinen Pressemappe bereithalten: Flyer, Biografie, Bibliografie, Poster, Freiexemplar des Titels, aus dem gelesen wird - vielleicht wird der ja an die Kulturredaktion weitergereicht und dort besprochen?! So eine Presssemappe wirkt professionell - und verhindert im Ernstfall, dass der eigene Name falsch geschrieben wird...
  • Falls kein Pressemensch erscheint: selbst eine Pressemitteilung verfassen, in der das Wer / Wann / Was / Wo / Wie zur Lesung knapp geschildert wird

Achtung beim Anfertigen von Foto- bzw. Filmmaterial wegen ggf. verletzter Persönlichkeitsrechte! Es kann sehr teuer werden, wenn Eltern, die einer Schule keine Einverständniserklärung erteilt haben, Bilder ihres Kindes zu publizieren, ihren Nachwuchs plötzlich in der Zeitung oder im www im Zusammenhang mit der Berichterstattung von einer Autorenlesung entdecken! Wenn die Presse so ein Bild publiziert: ihr Problem. Autoren sollten hier sehr umsichtig vorgehen. Gerade, wenn Minderjährige auf Bildern erscheinen, ist Vorsicht geboten. Auf jeden Fall nur Gruppenbilder anfertigen und beim Veranstalter, aber vor allem in Schulen nachfragen, wie der Umgang mit Bildmaterial gehandhabt wird. [In vielen Schulen sind Gruppenbilder erlaubt.] 

Am besten, man nimmt zu Lesungen einmal einen begabten Fotografen aus dem eigenen Freundeskreis mit oder händigt eine leistungsfähige Kamera einem Erwachsenen vor Ort aus mit der Bitte, ein paar Fotos von einer Lesung OHNE deren jugendliche Gäste zu schießen - so kann man als Autor an unverfängliches Bildmaterial für Presse und Internetauftritt kommen. Verpixeln von Gesichtern stellt eine weitere Möglichkeit dar, Bilder verwenden zu können - aber schön wirken diese mit dem sog. "Pornobalken" versehenen Fotos nicht....

Bei größeren Lesungen, die von Volljährigen besucht werden, reicht es, gut sichtbare Plakate aufzuhängen oder eine Aufschrift auf die Eintrittskarten zu drucken, die besagt, dass im Rahmen der Lesung Fotos und/oder Filmaufnahmen gemacht und veröffentlicht werden und dass die Besucher der Veranstaltung sich durch ihre Anwesenheit beim Event automatisch damit einverstanden erklären, dass diese publiziert werden dürfen. Um jeden Ärger zu vermeiden, sollte trotzdem auf solche Fotos und Filmausschnitte verzichtet werden, die einzelne Gäste sehr deutlich herausstellen.

 

 

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Montag, 14. November 2016 - 07:20 Uhr

Eine Autorenlesung veranstalten / Ratgeber für Veranstalter & Autoren 18

Wie Autoren ihre Lesungsveranstaltung aufwerten können

 

Höflichkeit und Pünktlichkeit sind wichtige Merkmale eines respektvollen Umgangs miteinander; wer schreibt und u.a. deshalb als kultiviert im weitesten Sinne angesehen werden darf, sollte unbedingt höflich und pünktlich agieren - gegenüber seinem Gastgeber bei einer Lesungsveranstaltung sowie auch gegenüber deren Besuchern. Bei diesen beiden Attributen handelt es sich jedoch um das absolute Minimum, um als Autor einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Weitere Pluspunkte lassen sich folgendermaßen sammeln, werden vielleicht kommuniziert und sorgen dafür, dass die nächste Einladung zu einer Lesung bald kommt:

  • strukturiert und organisiert arbeiten - wer vor der Lesung noch 3 x nachfragen muss, wie die genaue Adresse des Veranstaltungsortes lautet, sammelt fette Minuspunkte. Deshalb vom ersten Kontakt an - egal, ob der per Post, Email oder telefonisch stattfindet - eine kleine Akte zum Vorgang anlegen und alle, wirklich alle Informationen zum Vorgang dort gemeinsam archivieren. Um unnötige Nachfragen zu vermeiden, sollten sich Autoren ein Musterformular entwerfen, auf dem je ein Feld existiert für alle Fragen, die im Zusammenhang mit einer Lesung geklärt werden sollten - z. B.
    • Anfrage vom/Datum eintragen:
    • Verbindliche Buchung vom /Datum eintragen:
    • Anfrage durch/Namen eintragen:
    • Welche Einrichtung/Namen eintragen:
    • Kontakt - Telefon Privat:              Telefon dienstlich:                                        
    • Emailadresse:
    • Adresse Veranstaltungsort:
    • ggf. Adresse Hotel:
    • Besonderheiten Anfahrt:     
    • Datum der Veranstaltung:
    • Uhrzeit der Veranstaltung: von    Uhr bis    Uhr
    • Thema der Veranstaltung/Lesen aus:
    • Zahl der Lesungen:
    • Buchverkauf durch:
    • Vorbestellung von Büchern?
    • Anreise per Auto:
    • Anreise per Bahn:      
    • Reisekosten in Höhe von:                   
    • Autorenvertrag abgeschlossen?
    • Bemerkungen:

Übrigens: Wer eine Lesungsagentur für sich arbeiten lässt, kann sich in der Regel darauf verlassen, dass die all diese Fragen um die Organisation einer Veranstaltung hinreichend klärt.

  • Werbemittel, wenn vorhanden, unbedingt schon auf der Homepage bzw. beim ersten Kontakt anbieten: Poster, Lesezeichen, Freiexemplare (beispielsweise als Geschenk für die einladende Person oder Institution) ankündigen, um auf alles im Vorfeld hinzuweisen, was man als Autor über die reine Lesung hinaus zu bieten hat
  • Sich erkundigen, in welchem Kontext die Lesung stehen soll. Das kann bedeuten...
    • bei Schulen: anfragen, ob sich die Lesung auf Unterrichtsstoff bezieht, wenn ja wie bzw. auf welche Unterrichtseinheit genau und für Anknüpfungspunkte während der Veranstaltung sorgen
    • bei Institutionen wie Vereinen, Kulturträgern etc.: anfragen, ob die Veranstaltung zu einer Reihe gehört bzw. welche Ziele die Gastgeber damit verfolgen und während der Lesung in diesem Sinne Bezüge herstellen

 

 

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Sonntag, 13. November 2016 - 07:20 Uhr

Eine Autorenlesung veranstalten / Ratgeber für Veranstalter & Autoren 17

Was gute Gastgeber bei einer Autorenlesung tun können

Damit eine Lesungsveranstaltung rundum gelingt, ist es opportun, dass sich Besucher und Schriftsteller gleichermaßen wohlfühlen - das wiederum liegt zu einem großen Teil in den Händen der Veranstalter. Sie können konkret darauf Einfluss nehmen, dass Autoren bei der Anreise bzw. beim Aufenthalt vor Ort zufrieden sind und bleiben:

  • Bei der Anreise mit dem Auto  hilft eine Anfahrtskizze und eine Beschreibung der Parkmöglichkeiten Stress zu vermeiden - bitte im Zeitalter der Navigationssysteme, die beispielsweise angesichts eines gesperrten Bahnübergangs oder einer anderen Baustelle einfach versagen müssen, solche "Klippen" und wie man am besten damit umgeht, im Vorfeld besprechen
  • Bei der Anreise mit dem Zug kommt eine Abholung vom Bahnhof immer gut an -einfach nachfragen, ob der Gast dies wünscht
  • Muss der Autor übernachten, sollte das Hotel einen gewissen Komfort bieten - eine Kaschemme wird jedenfalls nie positiv wahrgenommen. Außerdem kann sich der "Gastgeber" der Lesung überlegen, am Vorabend oder am Veranstaltungstag mittags - je nach Zeitpunkt der Lesung - den Autor zu einem gemeinsamen Essen auszuführen.
  • Je nachdem wie lang ein Autor rund um die geplante Lesung vor Ort bleibt/bleiben muss, sollten sich Gastgeber überlegen, wenigstens ein paar Informationen zur "Location" zusammenzustellen oder gar für die Zeit des Aufenthaltes ein "Rahmenprogramm" anzubieten, das Vorschläge zur [begleiteten oder unbegleiteten] Freizeitgestaltung enthält

Man kann es drehen und wenden wie man will: Wie stark sich Gastgeber in Bezug auf eine attraktive Gestaltung eines Autorenbesuches für den Gast finanziell und zeitlich engagieren, ist in der Regel ab Prominenz bzw. den Verkaufszahlen seiner Bücher. Kein Grund für "kleine Autoren", damit zu hadern, denn schließlich verfügen sie ja noch in ihrer Entwicklung als Schriftsteller über Spielraum nach oben und somit Perspektive.

Ganz gewiss ist aber auf Seiten der Gastgeber ein gewisses Fingerspitzengefühl im Umgang mit eigeladenen Autoren gefragt: Entweder sie behandeln alle ihre Gäste gleich - oder sie gehen diskret mit den Details zu den unterschiedlichen Besuchen um, denn niemand mag hören, dass der erfolgreichere Kollege die Fürstensuite im Grandhotel bewohnen durfte, man selbst aber in einer bescheidenen Kammer einquartiert wurde...

 

 

 

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Donnerstag, 10. November 2016 - 07:20 Uhr

Eine Autorenlesung veranstalten / Ratgeber für Veranstalter & Autoren 16

Autorenlesungen preiswert, kostengünstig oder billig suchen...?

 

Wer Bücher publiziert hat, ist nicht automatisch reich - obwohl dieser weitverbreitete Irrtum sich hartnäckig hält. Das mag ganz beeindruckend aussehen, wenn bei einer Lesung rund 50 Buchexemplare den Besitzer wechseln, die jeweils 20 Euro kosten. Aber was kommt davon bei Autoren an? Eine Beispielrechnung zeigt: nicht viel.

Von den € 20,--/Buch erhält ein Schriftsteller ein Autorenhonorar zwischen 5 und 10 %, je nachdem wie der Vertrag mit dem Verlag ausgehandelt wurde, in unserem Fall also maximal € 2,--. Von diesem Betrag müssen noch die Buchhandelsrabatte abgezogen werden - so um die 40 %. Dann bleiben dem Autor ca. € 1,20/Buch (oder im Falle eines weniger vorteilhaften Vertrages € 0,60/Buch), die bitteschön ordnungsgemäß zu versteuern sind... Von den satten 1.000 Euro, die sich nach so einem Buchverkauf in der Kasse drängeln, gehen also nur € 60,-- (€ 30,-- bei einem 5%-Vertrag) an den Urheber des Werkes, abzüglich der Steuern.

 

Wirklich leben von ihrer Schreiberei können nur vergleichsweise wenige Autoren; für die anderen stellt ihre Autorentätigkeit ein teures Hobby bzw. eine kostspielige Leidenschaft dar, wenn man Zeit & Arbeit bis zum fertigen Werk gegen die damit verbundenen Einnahmen aufrechnet: ein Mindestlohn von € 8,50/Arbeitsstunde ist und bleibt für die Mehrzahl der Schriftsteller ein unerreichbarer Traum.

 

Autorenlesungen dürfen nicht preiswert sein - das können sich Schriftsteller angesichts der oben dargestellten Bedingungen der wirtschaftlichen Seite ihres Schaffens einfach nicht leisten! Auch muss bedacht werden, dass da nicht traumhafte Stundenlöhne im dreistelligen  Bereich für 45 Minuten oder 60 Minuten Veranstaltungsdauer gezahlt werden, sondern dass das Lesungsentgelt viel mehr Arbeitszeit - abgesehen von der Tätigkeit Texte zu verfassen - mit  entlohnt: Lesungen müssen vorbereitet und nachbereitet werden, Menschen mit einer Festanstellung müssen sich dafür Urlaub nehmen; An- und Abreise kosten meist viel Zeit.

 

In jedem Fall stellen Lesungen vor allem für die Unter- und Mittelschicht der Autoren eine wichtige Einnahmequelle dar - mit der sie ihre Arbeit finanzieren, denn der Buchverkauf allein bringt bei den meist kleinen Auflagen nicht genug ein, um als Kulturschaffender tätig zu sein - und zu bleiben.

In der Förderlandschaft bzw. auf gewerkschaftlicher Seite (verdi) kursieren Empfehlungen bezüglich der Höhe von Autorenhonoraren für Lesungen, die bei ca. € 255,-- liegen. Das Honorar für eine Lesung sollte jeder Autor unbedingt VOR DER VERANSTALTUNG IM RAHMEN EINES AUTORENVERTRAGES MIT DEM VERANSTALTER SAMT DEM FÄLLIGKEITSDATUM FÜR DIE ZAHLUNG FESTLEGEN!

 

Gratis lesen? Bitte nicht! Kollegen, die das tun, betreiben Lohndumping für andere Schriftsteller. Pfui...

Sich dem Argument beugen, die Lesung diene dem Buchverkauf und darin liege der wirtschaftliche Vorteil für Autoren? Bitte auch nicht. Die obige Beispielrechnung erklärt, warum - und auf kaum einer Lesung werden 50 Bücher verkauft... Ein Veranstalter, der eine Gratis-Lesung erbittet kann dafür einzig und allein gemeinnützige Zwecke als Argumente ins Feld führen und die sollte sich ein Autor genau explizieren lassen!

 

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