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Freitag, 13. Januar 2017 - 08:22 Uhr

Tipps für Autoren: Schreibblockaden / 5

Wie kann man Schreibblockaden lösen?

 

Im Dialog geht Vieles besser. Auch Schreiben.

Im Web oder möglicherweise sogar in der lokalen Kulturlandschaft zuhause eine Schreibgruppe/Autorengruppe/einen Autorenworkshop suchen.

Vielleicht bei strapazierfähigen Beziehungen den Partner bitten oder wirklich gute Freunde, also solche, die sich nicht scheuen ehrlich zu sein, gemeinsam an Texten zu arbeiten:

  • schreiben
  • gemeinsam lesen
  • gemeinsam diskutieren
  • aus der Diskussion neue Impulse beziehen
  • weiter schreiben etc.

Es benötigt schon mehr als nur ein bisschen Mut, seine unfertigen Textentwürfe zur Diskussion zu stellen - aber am Ende einer Sackgasse muss jeder bereit sein zu wenden und neue Wege einzuschlagen - anderenfalls steckt man fest.

 

Mein Ratschlag # 5 zum Problem Schreibblockade:

  • Sich ein Herz fassen und mit anderen Personen ins Gespräch auch über unfertige Texte einsteigen

 

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Mittwoch, 11. Januar 2017 - 08:22 Uhr

Tipps für Autoren: Schreibblockaden / 4

Wie kann man Schreibblockaden umgehen?

 

Ganz einfach: indem man schreibt.

Das klingt jetzt ziemlich banal, ist es aber nicht. Autoren, die vorübergehend das Gefühl oder tatsächlich die Fähigkeit verloren haben, kreativ zu schreiben, sollten Texte verfassen, die einfach weniger kreativ sind, Texte, die sich ganz stark an die Realität halten:

  • Tagebuch schreiben
  • Erlebnisse im Stil einer Reportage bzw. eines Zeitungsberichtes festhalten
  • wenn gar nichts mehr hilft: ein Sachbuch über ein Lieblingsthema verfassen
  • eine Gebrauchsanweisung schreiben

Solche Schreibübungen sind nicht nur Zeitvertreib, bis die Kreativität zurückkehrt, sie verbessern die Ausdrucksfähigkeit, den Stil, vergrößern womöglich den Wortschatz und helfen, das immer besser zu erlernen, was ein Schriftsteller können muss: tatsächlich in Worte zu fassen, was man sagen will.

 

Mein Ratschlag # 4 zum Problem Schreibblockade:

  • Sich eine Zeitlang mit dem Beschreiben der Realität befassen

 

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Montag, 9. Januar 2017 - 08:22 Uhr

Tipps für Autoren: Schreibblockaden / 3

Was, wenn eine Schaffenspause die Schreibblockade nicht löst?

 

Schreiben kann man üben. Workshops wären sinnlos, wenn das nicht zuträfe.

Man kann also im Falle einer Blockade einen Workshop besuchen und sich Aufgaben stellen lassen sowie das Ergebnis des Schaffensprozesses besprechen. Man kann es aber auch ganz anders angehen - kostengünstiger, allerdings ohne Reflexion und Echo:

  • Zeitung/Zeitschrift nehmen
  • willkürlich bzw. blind 5 Begriffe einkringeln
  • eine möglichst sinnvolle Mini-Geschichte daraus dengeln

Wem das zu einfach ist, der kann die Zahl der Begriffe erhöhen, deren Reihenfolge starr festlegen oder sich vornehmen, ein gereimtes Gedicht aus den gewählten Wörtern zu basteln.

 

Mein Ratschlag # 2 zum Problem Schreibblockade:

  • Man stelle sich eng umrissene Schreibaufgaben und löse sie - irgendwann wird der Kopf dabei schließlich frei für neue Gedanken, denn die Phantasie wird froh sein, wenn sie sich endlich wieder ungehemmt entfalten kann/darf.
  • Außerdem schult so ein Schreiben nach Vorschrift den Verstand und den Ausdruck.

 

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