Bücher machen schlau
Ein besseres Leben durch Lesen!
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10,5 Tipps, wie man sein Leben durch Lesen verbessern kann

Fast jeder sucht Möglichkeiten, sein Leben zu ändern. Du auch? Hier bekommst du 10,5 Anregungen, die sich einfach umsetzen lassen und die erwiesenermaßen zum Erfolg führen - und die außerdem praktisch nichts kosten! Lebensqualität lässt sich definitiv mit Büchern steigern - du sie halt lesen ;-)

 

Bücher helfen überall - von Kita bis Karriere

  1. Lesen entspannt - lies, wenn du Stress hast!

  2. Lesen befreit - lies, um über dich hinauszuwachsen!

  3. Lesen informiert - lies, wenn du ein Problem lösen musst!

  4. Lesen beschäftigt - lies, um Langeweile zu vertreiben!

  5. Lesen bildet - lies, wenn du Karriere machen willst!

  6. Lesen sensibilisiert - lies, um dich empathisch in andere hineinzuversetzen!

  7. Lesen lenkt ab - lies, wenn du Kummer hast!

  8. Lesen regt die Fantasie an - lies, um neue Ideen zu entwickeln!

  9. Lesen macht flexibel - lies, um die Angst vor Veränderungen loszuwerden!

  10. Lesen macht aus dir, was du willst - lies, wenn du manchmal jemand anderer sein willst! 

Der letzte und 10,5. Tipp von lautet: Gute Bücher für dich, also solche, die dein Leben verändern bzw. Bücher, die dein Leben verbessern sollen, sind Bücher, die du tatsächlich lesen musst.


 

An Einzelheiten dazu interessiert, wie Bücher dein Leben besser machen können?

 

Um sich Bücher anzuschaffen, muss man nicht steinreich sein. Schließlich gibt es E-Books und Bibliotheken, Trödelmärkte und offene Bücherregale, die zum Tausch einladen.

 

Der Buchkauf geht heutzutage recht einfach – und, wenn du möchtest, sogar ausgesprochen diskret, denn niemand schaut einem über die Schulter, um herauszufinden, was man beispielsweise im Internet bestellt. Da kannst du völlig unbefangen sein und dir genau das kaufen, was dich und deinen Lesegeschmack befriedigt! [Sonst wäre "Shades of Grey" nie so ein Erfolg geworden ;-)]

 

  • "Was tun gegen Stress?"

Ja, es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Lesen entspannt. Die erste Entspannung setzt nach etwa 6 Minuten ein und lässt sich ablesen an einer besseren Sauerstoffsättigung im Blut, einer verringerten Puls- und Atemfrequenz. Keine Einbildung! Das sind exakt messbare medizinische Parameter. Allerdings kommt es darauf an, was für eine Art von Lektüre du liest: Ist dein Lesestoff allzu flach, nehmen dich Charaktere und Handlungen nicht auf eine vielschichtige Art mit, lässt der entspannende Effekt vergeblich auf sich warten. Du musst dich tatsächlich in einem Buch verlieren, damit es dich entspannt. Gute Romane können das erreichen.

  • "Wie kann ich mich befreien?"

Lesen befreit dich in dem Sinn, dass ein gutes Buch dich zum einen in andere Zeiten und zum anderen in neue Situationen, also regelrecht in ein anderes Leben hineinversetzen kann. Es gibt immer Phasen in der eigenen Biografie, in denen man bloß noch weg möchte. Egal! Buch aufschlagen und los! Seitensprünge im Buch werden dir verziehen, wenn deine Beziehung schwierig ist. Indem du in andere Personen hineinschlüpft und erfährst, wie sie die Welt sehen & erleben, setzt du eine ganze Kaskade positiver Effekte in Gang, die dich als Persönlichkeit reifen lassen.

  • "Wie kann ich mich gut informieren?"

Klar: Lesen informiert. Du erfährst Fakten, lernst andere Lebensumstände kennen und erweiterst geradezu spielend leicht dein Wissen über die Welt bzw. die Menschen, die darin leben. Egal, ob du Sachbücher oder fiktionale Literatur liest, Lesestoff macht dich klüger und bringt dich auf diese Art weiter.

  • "Was kann ich gegen Langeweile tun?"

In Zeiten einer Pandemie oder wenn man persönlich krank ist, sind Bücher wertvolle Begleiter, die über Beschränkungen hinweghelfen können. Langeweile wird von Psychologen zwar als ein wichtiger Faktor für Kreativität bezeichnet, das macht sie aber nicht unbedingt attraktiver. Jeder Mensch will unterhalten sein – das ist dein gutes Recht! Lesen gibt dir die Möglichkeit, dich gleichzeitig zu unterhalten und unterhalten zu lassen.

  • "Wie kann ich meine Bildung verbessern?"

Lesen bildet dich in zweierlei Hinsicht: Einerseits wächst dein Faktenwissen, andererseits lernst du auf emotionaler Seite. Der belesene Mensch schafft sich durch seine Lektüre einen Schatz an, der ihr oder ihm nie wieder genommen werden kann! Lesen verändert Menschen und bildet so Persönlichkeiten.

  • "Wie werde ich sensibler?"

Indem Lesen uns emotional schult, uns in andere Menschen hineinzuversetzen, deren Innensicht kennenzulernen, macht uns jede Lektüre ein wenig sensibler. Leser sind nachweislich empathischer als Menschen, die keine Bücher zur Hand nehmen. Lesen schult die emotionale Intelligenz und deren Vorhandensein ist wichtig, damit wir es im Leben nicht allzu schwer haben. Denn: Leser verstehen andere Menschen. Dementsprechend können sie mit ihnen häufig besser umgehen, als Personen, die wenig empathisch sind.

  • "Wie kann ich mich ablenken?"

Manchmal benötigen wir Ablenkung, vor allen Dingen, wenn negative Gefühle (Angst, Trauer, Wut, Erschöpfung usw.) uns zu überwältigen drohen. Buch aufklappen, Notausgang wählen und einfach anderswo weitermachen. So geht das!

  • "Wie kann ich meine Fantasie verbessern?"

Die Fantasie ist der Motor für alles neue Denken, für Erfindungen, dafür, gewohnte Handlungsmuster zu durchbrechen. So gesehen steht Fantasie hinter allem Fortschritt – auf gesellschaftlicher und persönlicher Ebene. Kein Wunder also, dass Lesen wichtig ist, wenn Leser nachgewiesenermaßen mehr Fantasie haben als Personen, die nie zu einem Buch greifen.

  • "Wie werde ich flexibler?"

Versuche haben gezeigt, dass Menschen, die regelmäßig lesen, viel flexibler mit neuen und ungewohnten Situationen umgehen. In Büchern haben sie sozusagen in einem "Modellversuch" vielleicht schon ähnliche Situationen vorgestellt bekommen und entsprechend auch Modelle, damit umzugehen. Leser werden ständig während ihres Lektürefortschritts mit Neuem konfrontiert und befinden sich, solange sie lesen, permanent in einer Art Simulation: "Was würde ich jetzt tun?" Diese Frage stellt sich ihnen ständig und weil sie sie oft beantworten müssen, ist die Flexibilität, die daraus in ihrem Denken und Handeln entsteht, etwas überaus Nützliches für das Privat-, aber auch das Geschäftsleben. Wer Personalverantwortung hat, sollte einen Bewerber ziemlich früh in einem Einstellungsgespräch fragen: "Lesen Sie häufig?"

  • "Wie werde ich widerstandsfähiger?"

Das Leben ist kein Ponyhof. Es ist buchstäblich kein Wunschkonzert, oft werden wir in Situationen hineingeworfen, die wir uns so nie gewünscht haben. Trotzdem müssen wir damit fertig werden. Irgendwie. In Büchern können wir all jene Seiten von uns während der Lektüre leben, die in unserer wirklichen Existenz brachliegen und unbefriedigt. Wer diese Möglichkeit nutzt, wird sein Leben wahrscheinlich mehr genießen, jemand, der rund um die Uhr „unerlöst“ in sich selbst feststeckt. Die Pausenzeiten, die uns das Lesen von Realität schenkt, wirken wie Mini-Urlaube, die uns Erholung schenken - und insgesamt belastbarer machen bzw. wiederstandfähiger.

 

Warum es ausgerechnet 10,5 Tipps sind, wie man sein Leben verbessern kann? Der letzte 10,5. Tipp bezieht sich darauf, dass es Menschen gibt, die geradezu Ratgeberliteratur horten - und nichts verändert sich in ihrem Leben.

Denen sei gesagt: Es nützt wirklich nichts, Bücher nur repräsentativ im Regal stehen zu lassen oder zu glauben, sie würden auf geheimnisvolle Weise aus dem Hintergrund positiv wirken.

Lesen nützt nur dem & Lesen schützt nur den, der es auch tut!


 

warum lesen Menschen?
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