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Da es beim heutigen Thementag in der Onlinebuchmesse um das "LEKTORAT" geht, darf ich vielleicht an dieser Stelle bemerken, dass ich auch einen Lektoratsservice anbiete. Unter https://www.fehlerfischer.de/

findet man mich als Dienstleister im Internet. Klar, ich hätte mich an der Onlinebuchmesse auch als Dienstleister beteiligen können, aber hauptsächlich sehe ich mich und arbeite ich als Autorin.

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Zum Thema: Das Lektorat ist wirklich wichtig, um ein gutes Buch herausbringen zu können.

Da ist zum einen die rein orthographische Seite des Lektorats: Niemand, wirklich niemand findet in einem eigenen Text sämtliche Zeichen- und Schreibfehler! Rechtschreibprogramme können hier nur bedingt weiterhelfen. Ich nutze die internen Programme von Word, extern habe ich mir den Duden-Korrektor geleistet und bisweilen konsultiere ich darüber hinaus auch noch www.rechtschreibung24.de, ein recht leistungsfähiges Programm, das man gratis nutzen kann.

Trotzdem benötige ich unabhängige Augen, die meine Texte kritisch auf Schreibfehler untersuchen. Für einen Selfpublisher ist das Lektorat immer auch eine Kostenfrage. Wenn man sich eine Überprüfung der eigenen Texte nicht leisten kann oder will, bleibt immer noch die Möglichkeit, auf fachkompetente Bekannte, Verwandte und Freunde zurückzugreifen. Im Zusammenhang mit meinem Roman "Sid" leisten zwei Lehrerinnen die Lektoratsarbeit, die im Austausch dafür Lesungen in ihren jeweiligen Schulklassen geschenkt bekommen. Um ein qualifiziertes Lektorat zu erhalten, ist ja nicht zwingend ein Geldfluss notwendig...


Neben der rein orthographischen Überprüfung ist es natürlich wünschenswert, wenn ein Manuskript inhaltlich kritisch durchgelesen wird. Auch hier kann man wieder als Selfpublisher liebe und qualifizierte mit Menschen zur Mitarbeit einladen und sie als Testleser auf das eigene Manuskript loslassen. Allerdings muss jeder Autor in der Lage sein, mit Kritik konstruktiv umzugehen. Ich habe auch schon von Fällen gehört, in denen langjährige Freundschaften an einem solchen Gefälligkeits-Lektorat regelrecht zerbrochen sind. Wer sich sozusagen privat einen Lektor sucht, sollte vorab klärten, dass nur konstruktive Kritik weiterhilft. [Allen nicht professionell arbeitenden Lektoren sei noch einmal dringend ans Herz gelegt, zu beachten, dass Autoren an jedem, der von ihnen niedergeschriebenen Worte und Satzzeichen hängen! Ich weiß, diese Aussage macht es nicht eben einfacher, sich kritisch mit Texten, um deren Korrektur man gebeten wurde, auseinanderzusetzen, trotzdem halte ich diese kleine Randbemerkung für wichtig: Wir Autoren sind furchtbar sensibel ;-)]

Ein gutes Lektorat sollte einem Autor wichtige und neue Erkenntnisse zu seinem eigenen Werk vermitteln, es inhaltlich und sprachlich schärfen und orthographische Fehler ausschließen.

 

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