Blogarchiv

Samstag, 9. Juli 2016 - 08:05 Uhr

Flüchtling werden

Rollenspiel mit Realitätsbezug

Das Problem mit Flüchtlingen besteht darin, dass sie so fremd sind...

Nein, das soll kein Witz sein. Bei dieser Aussage handelt es sich um eine Tatsache. Der Schimpanse in uns [also unser uraltes Verhaltenserbe] reagiert verunsichert auf Unbekanntes: Es könnte ja Gefahren mit sich bringen, schließlich fehlen Erfahrungen damit. Aus Unsicherheit wächst Angst; aus Angst sprießt gern Aggression. Leider ist nicht jeder Mensch mit der intellektuellen Fähigkeit ausgestattet, den Urmenschen samt dem Schimpansen in sich wahrzunehmen, deren negative Reflexe im Zaum zu halten und sich kraft kognitiver Vorgänge darüber zu erheben. Aber genau das kann - und sollte im Interesse eines friedlichen Miteinander - jeder lernen.

Unter den Arbeitsblättern für Schüler zum Text "Flüchtlinge" lädt eines zu einem Rollenspiel ein. Indem sich Menschen auf solch ein Rollenspiel einlassen,

  • werden ihnen ihre eigenen Vorurteile bewusst
  • und sie können in den unterschiedlichen Rollen erfahren, wie das ist, tolerant, rassistisch oder Flüchtling zu sein.

Download Text "Flüchtlinge"

Download Arbeitsblatt Rollenspiel zum Thema Flüchtlinge

 


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Freitag, 8. Juli 2016 - 06:51 Uhr

Posttraumatische EM-Therapie für deutsche Fußballfans

Spiel verloren? Weitermachen!

War wohl nix mit dem Finaleinzug der deutschen Fuballnationalmannschaft. Ich versuche mir klarzumachen, dass ich keinen Sohn im Team spielen habe, nicht mit dem Trainer verheiratet bin, keinen der Kicker persönlich kenne und dass mich daher die Niederlage nur bedingt etwas angeht. Fühlt sich aber anders an ...

Genau darin liegt ja der Reiz des Ganzen: Fußball reißt emotional mit. Das ist schön & angenehm bei Siegen, will aber nach Niederlagen mit Größe ausgehalten sein.

Die beste Therapie gegen Nationalmannschafts-Depri: Fußball. Denn schließlich macht es viel Spaß, sich damit zu beschäftigen ;-)

 

 


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Donnerstag, 7. Juli 2016 - 07:53 Uhr

Witzige Passagen aus der Fanpost - 25

"Ich finde deine Bücher witzig. Lachst du eigentlich manchmal selbst beim Schreiben?"

 


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Mittwoch, 6. Juli 2016 - 07:29 Uhr

Mein erstes Mal...

Plug & Play...?

 

Ganz ehrlich: Ich hasse Verpackungsaufschriften und Texte, die mit digitalem Tun bzw. Equipment zusammenhängen und behaupten: kinderleicht loslegen... Wenn mir der Anfang dann trotz allem schwerfällt, fühle ich mich deutlich abgewertet durch die schriftliche Versicherung, mit einer kinderleichten Aufgabe so hart gerungen zu haben. Wenn ich mein erstes E-Book hochzuladen versuche und in der Vorschau fehlt der Titel, formatiere ich flugs 47 Kapitelüberschriften von Überschrift 1 nach 2, setze den Buchtitel dann auf das Format Überschrift 1, um zu testen, ob so mein Titel in der Vorschau doch noch herauszukitzeln ist. War er nicht. Der trat ganz entspannt ein paar Arbeitsschritte später auf den Plan, als ich ihn eingeben sollte. Es ist schon relativ mühsam, gelassen zu bleiben, wenn man das erste Mal durch so ein Hochladeverfahren wankt, angespannt, als befände man sich bei der Drucklegung des literarischen Erstlingswerkes direkt in der Druckerei und müsse komplizierte Maschinen bedienen, deren Nutzung einem nicht geläufig ist - und ich muss mich blind immer wieder der Schaltfläche Weiter anvertrauen, ohne zu wissen, ob ich nun eine digitale Eselei in die Öffentlichkeit entlassen habe oder nicht.

Auch Eingabefelder bei Neobooks, die zu Beschreibungen auffordern, können tückisch sein: Ich ringe mir in wohlgesetzten Worten die zu meinem Roman geforderten Charakterisierungen ab, um mit Drücken der Entertaste aus dem daraufhin herrisch aufleuchtenden roten Warnhinweis zu erfahren, dass mein Text auf etwa ein Viertel seiner Länge gekürzt werden muss. Kann man solche Obergrenzen nicht vorher bekanntgeben? Es ist mühsam, Text zu kondensieren und frustrierend, das in vielen Fällen tun zu müssen.

Aber jetzt ist es geschafft. Mein erstes E-Book ist da - fest versprochen und weitere folgten: Heute kaufe ich mir sogar einen E-Reader... :-)

 

Unter Titel / ISBN bei allen Ebook-Händlern erhältlich:

                   

hoer-mich-cover-farbig cover-ur-2-farbig cover-ur-3-farbig cover-ur-4-farbig
  • Gratis bis 24.12.2016
  • € 1,99
  • Seiten: 512
  • ISBN: 978-3-7380-8890-8
  • Preis: 1,99 €
  • Seiten: 489
  • ISBN: 978-3-7380-7938-8
  • Preis: 1,99 €
  • Seiten: 481
  • ISBN: 978-3-7380-9425-1
  • Preis: 1,99 €
  • Seitenl: 579
  • ISBN: 978-3-7380-9424-4

Tags: Romantasy 

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Montag, 4. Juli 2016 - 07:29 Uhr

Was weißt du über Flüchtlingsschiffe?

Jeder ist aufgerufen, sich mit dem Thema Flüchtlinge auseinanderzusetzen

Attentate jeden Tag - Tote jeden Tag. All-täglich neue Gründe wegzulaufen, zu flüchten. Bedauerlicherweise ist es absolut notwendig, dass auch Kinder und Jugendliche eine entschiedene Haltung zum Thema "Flucht & Vertreibung" entwickeln. Es wäre grässlich, sich vorzustellen, dass wir als Gesellschaft uns so an Meldungen über terroristische Anschläge und deren Opfer gewöhnen, dass sie uns nicht mehr erschüttern. Aber ganz ehrlich: Wie abgestumpft sind wir schon? Vor dem Fernseher bei einer Nachrichtensendung sitzen und Erdnüsse bei jedweder Meldung knabbern - wem ist das nicht schon so oder ähnlich passiert?

Das Arbeitsblatt zum Text unter dem Titel "Flüchtlinge", das fragt: "Was weißt du über Flüchtlingsschiffe?", versucht bewusst zu machen, was wir immer wieder so erfolgreich verdrängen: all die pikanten Details rund um die Verschiffung von Menschen auf der Flucht. Beispielhaft soll mit diesem Arbeitsblatt ein Prozess der Sensibilisierung angestoßen werden, damit jeder einzelne, der sich damit auseinandersetzt, seine Gefühle entdecken bzw. wiederentdecken lernt.

Denn ohne Gefühle kein Mitgefühl, ohne Mitgefühl kein Mitleid, ohne Mitleid keine Gnade ...

 


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