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Barbara Rath / der Film:

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Gratis-Hörbuch

[nicht nur] zu Ostern

 

rabbit-hintergrund

23 Minuten Hörspaß für Menschen ab 5

Samstag, 7. Mai 2016 - 07:47 Uhr

Was mir zum Thema Bücher einfällt - 12

Ich mag Dicke!

Wenn mir ein Buch gefällt, verlasse ich seine Welt, die Figuren und Umstände, die mir darin begegnet und lieb geworden sind, nur ungern. Deshalb mag ich dicke Bücher: Da liegt der Abschied beruhigend weit entfernt, wenn meine Begeisterung einmal entfacht ist.


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Donnerstag, 5. Mai 2016 - 07:01 Uhr

Witzige Passagen aus meiner Fanpost - 20

"Der Gurkenvampir ist gar nicht erfunden. Ich habe auch einen!"


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Mittwoch, 4. Mai 2016 - 07:06 Uhr

Kinder beim Lesen beteiligen - 9

Mit einem Wort fängt alles an

Meist können Kinder zuerst den eigenen Namen schreiben - und erkennen ihn auch in einem Text wieder. Das ist Lesen bzw. der erste Schritt dazu. Um zum nächsten [Fort-]Schritt zu ermutigen, lässt sich einmal wieder der PC gut einsetzen.

Nehmen wir an, ein Mädchen heißt SOFIA - und es kann seinen Namen schreiben bzw. lesen. Dann lässt sich aus den Buchstaben des Namens ein neues Wort zusammenwürfeln: SOFA.

Die Leseförderaufgabe lautet:

  • Einen kurzen Text verfassen, in dem das Wort SOFA in unterschiedlichen Kontexten erscheint
  • Man sollte mit Großbuchstaben beginnen, um alles möglichst einfach zu halten - später kann man bei ganz hellen Köpfen ja immer noch kleine Buchstaben einführen
  • in großer Schrift (20 Pt. und mehr) via PC ausdrucken (geht natürlich auch handschriftlich, aber der PC druckt präzise das eingesetzte Wort immer identisch)
  • Dann gemeinsam mit Sofia den Text lesen - schön langsam und den Lesefortschritt mit dem Finger unter dem gerade gesprochenen Wort verfolgen.
  • Wenn das Wort SOFA abgelesen werden soll, muss Sofia es tun - und liest mit:

Sofia sitzt auf einem SOFA.

Das SOFA ist wirklich bequem.

Mit vielen bunten Kissen sieht das SOFA richtig einladend aus.

Deshalb sitzt Sofia nicht allein auf dem SOFA:

Sie hat ein paar kleine Freunde mitgebracht, die es sich auf dem SOFA gemütlich machen:

ihren Teddy, eine Puppe und ein kleines Pferd sitzen neben Sofia auf dem SOFA.

usw.

Zugegeben, manche Namen sind arg kurz und stellen einen bei dieser Aufgabe vor wirkliche Herausforderungen. Aber aus "Jan" lässt sich immerhin noch ein "AN" extrahieren oder ein "JA". Und wenn sich ein Name wie "Saskia" als völlig ungeeignet erweist, um ein schönes Wort zu bilden, ist vielleicht der Nachname ergiebig und kann einen Beitrag leisten, um ein neues Wort zusammenzusetzen. Wenn die Ausgangslage durch das Buchstabenangebot des Namens allzu schwierig ist und sich beim besten Willen keine vernünftig verwertbaren Begriffe ableiten lassen: einfach mit einem selbstgewählten Wort arbeiten. Die Buchstabenfolge OTTO erkennt zum Beispiel fast jedes Kind...und liest!


Tags: Leseförderung 

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Dienstag, 3. Mai 2016 - 07:52 Uhr

Was mir zum Thema Bücher einfällt - 11

Dufte Literatur

Bücher riechen. Bibliotheken mit vielen zerlesenen und abgegriffenen Exemplaren anders als Buchläden mit neuen Bänden, die wiederum ganz anders als eine altehrwürdige Buchsammlung in einem Museum. Ich mag diesen Duft in all seinen Nuancen, denn wo es nach Buch riecht, gibt es etwas zuentdecken...


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Montag, 2. Mai 2016 - 07:23 Uhr

Kinder beim Lesen beteiligen - 8

"Bildertexte"

Für Erstleser gibt es sehr schöne Bücher, in denen einfach darzustellende Begriffe durch Einfügen von Bildern in einen Text Kinder an der Schwelle zum Lesealter zum Mitlesen einladen bzw. beim ersten Lesen entlasten sollen.

Solche Texte lassen sich schnell mit dem PC abschreiben - oder noch besser: Man formuliert mit dem Kind bzw. den Kindern, mit denen man lesen möchte, selbst eine kurze Geschichte - und lässt hinter den Wörtern, die sich einfach bildlich darstellen lassen, eine Lücke:

 

Sinnvoll müssen die Texte nicht sein, aber sie sollten sich möglichst viel mit einem Buchstaben beschäftigen.

  • In die Textlücken können Kinder ihre eigenen Bilder malen.
  • Danach können sie z.B. jedes A, das sie im Text entdecken, einkreisen.
  • Anschließend wird der groß ausgedruckte Buchstabe, um den es in der Geschichte geht, mit einem Stift zunächst nachgezeichnet.
  • Dann können Kinder diesen Buchstaben selbst abschreiben bzw. abmalen.

Sooft sie wollen - immer mit ein und demselben Buchstaben oder mit immer neuen.

So können Kinder sich ihr eigenes "Alphabet-Buch" gestalten bzw. erarbeiten - und sich mit den Buchstaben vertraut machen, wann immer sie ein Interesse dafür entwickeln. Mithilfe von PCs können Vorleser mit wenig Aufwand kreatives Lese[lern]material für die Kinder, aber vor allem mit ihnen entwickeln.


Tags: Leseförderung 

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