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Gratis-Hörbuch

[nicht nur] zu Ostern

 

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23 Minuten Hörspaß für Menschen ab 5

Sonntag, 16. Oktober 2016 - 07:20 Uhr

Eine Autorenlesung veranstalten / Ratgeber für Veranstalter & Autoren 4

Was braucht man eigentlich für eine Lesung?

 

Ganz klar - das bestimmt der Autor, der dabei auftreten und sein Werk vorstellen soll.

 

Manche Autoren haben nichts dagegen, auch an ungewöhnlichen Orten zu lesen: Zoo, Bahnhof, im Bus usw. Aber die Vorlieben und Bedürfnisse fallen ganz unterschiedlich aus. Es ist also zunächst nötig, dass ein Autor den ausgewählten Veranstaltungsort akzeptiert. Beim Planen einer Lesung teilen Sie also bitte zuerst dem Schriftsteller mit, was unverrückbar feststeht - wie beispielsweise Schauplatz oder Termin der Veranstaltung. Dann ist schnell klar, ob mit dieser oder jener Person weitergeplant werden kann.

 

Punkte, über die gern im Vorfeld von Autorenlesungen verhandelt wird, können folgende sein:

  • Wie groß darf oder wie groß muss das Auditorium sein? Manche Autoren bestehen auf einem Maximum oder einem Minimum an Zuhörern.
  • Wie soll der Vortrag erfolgen? Im Sitzen? Stehen? Mit Lesepult oder ohne?
  • Wird ein Mikrofon benötigt? Ein Headset? Ein Mischpult oder gar ein Tontechniker?
  • Welche Ansprüche bestehen an die Beleuchtung?
  • Autoren trinken gern während einer Lesung, da lautes Sprechen die Stimme sehr fordert - die meisten bevorzugen ein stilles Wasser, aber man sollte besser nachfragen, was es genau sein darf, um ggf. den Frosch im Hals zu ertränken... (Heißer Tee? Wein? Kaffee? Von Säften ist übrigens aus Erfahrung abzuraten - die enthalten Säuren, welche im Falle eines Falles böse im Hals reizen und kratzen können. Dasselbe gilt für stark kohlensäurehaltige Getränke.)
  • Manche Autoren benötigen weitere Ausstattungsdetails wie einen Beamer, eine Leinwand, einen Tisch, um etwas auszustellen etc. - man sollte im Gespräch rechtzeitig klären, was im Einzelfall gewünscht bzw. nötig ist.

 

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Tags: Ratgeber Autorenlesungen Lesungen Leseförderung Autorenlesung 

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Donnerstag, 13. Oktober 2016 - 07:20 Uhr

Eine Autorenlesung veranstalten / Ratgeber für Veranstalter & Autoren 3

Autoren beißen nicht...

 

Die meisten Autoren lieben es, Lesungen zu veranstalten! Das hat z. T. sehr schnöde finanzielle Gründe - an einem Buch verdient ein Autor oft nur wenige Cent, an einer Lesung deutlich mehr. Aber auch der direkte Kontakt zu den eigenen Lesern ist vielen Schriftstellern sehr wichtig. Also: Selbst wenn es manch einem Interessenten vielleicht zunächst ein wenig merkwürdig vorkommt oder sie sich befangen fühlen: einfach einmal Kontakt aufnehmen und über Pläne sprechen. Etwas Schlimmeres als ein Nein kann ja nicht dabei herauskommen.

Der Kontakt lässt sich in 99,9 % der Fälle über Homepage oder Verlag des jeweiligen Autors herstellen. Die ganz dicken Fische im Teich verfügen über Lesungsagenten, die alle Fragen und Buchungsformalitäten für sie erledigen - ein schöner Luxus, aber für den Kunden nicht ganz so befriedigend, weil eben der direkte Kontakt "von Anfang an" zum Schriftsteller fehlt.

 

Wer eine Lesung buchen möchte, sollte sich vorher einen kleinen Zettel mit Stichpunkten vorbereiten, die es zu klären gilt:

  • Was darf die Veranstaltung maximal kosten? [Reise- und ggf. Übernachtungskosten nicht vergessen!]
  • Wann & wo soll sie stattfinden?
  • Wie lang soll der Vortrag dauern?
  • An welches Publikum richtet er sich?
  • Welche Werbemaßnahmen sind geplant?
  • Welche Finanzierungsmöglichkeiten bestehen?
  • Aus welchem Werk soll gelesen werden?

Sind diese Fragen schon einmal zufriedenstellend geklärt, kann man sich ausreichend vorbereitet in das Gespräch mit dem Autor stürzen oder eine Mail mit einer entsprechenden Anfrage verschicken...

 

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Donnerstag, 13. Oktober 2016 - 07:20 Uhr

Eine Autorenlesung veranstalten / Ratgeber für Veranstalter & Autoren 2

Eine Lesung kann aus vielen guten Gründen veranstaltet werden

 

Es gibt zahlreiche Motivationen, um eine Autorenlesung durchzuführen. Die Frage nach dem Warum beantwortet sich von Einrichtung zu Einrichtung bzw. Fall zu Fall anders, wenn eine Lesung stattfinden soll:

  • in Schulen >>> vor allem zur Leseförderung
  • in Bibliotheken oder Buchhandlungen >>> damit diese Einrichtungen ihren Kunden etwas bieten, sich neue Kundenkreise erschließen und im Zuge der Werbemaßnahmen für die Lesung in den Medien auf sich aufmerksam machen können
  • Theater, Kulturclub, Jugendtreff etc. >>> als eine Form, in der kulturelles Leben sich manifestieren kann; schließlich sind Lesungen - je nach Autor - ausgesprochen unterhaltsam, beleben den Veranstaltungskalender einer Kommune positiv und sind dabei im Vergleich mit anderen Veranstaltungsformaten ausgesprochen einfach vorzubereiten und preiswert durchzuführen
  • themenspezifisch >>> um für ein ganz bestimmtes Thema zu sensibilisieren oder dazu zu informieren

Ob Schule, Verein, Buchhandlung, Bibliothek oder Seniorentreff: Autorenlesungen bzw. die direkten Begegnungen mit den Personen, die hinter einem Buch stehen, sind interessant und stellen wichtige Meilensteine auf dem Weg der Leseförderung sowie ein wertvolles Element unseres kulturellen Lebens dar.

 

Im Verlauf der nächsten Blogbeiträge wird z. B. erklärt, wie man Lesungen vorbereitet, durchführt und ggf. nachbereitet, aber vor allem, wie man Autorenlesungen finanzieren kann.

 

 

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Dienstag, 11. Oktober 2016 - 07:20 Uhr

Eine Autorenlesung veranstalten / Ratgeber für Veranstalter & Autoren 1

Eine Lesung planen & vorbereiten

 

Wer Menschen für Bücher begeistern will, sollte unbedingt einmal eine Autorenlesung veranstalten:

  • Titel/Thema/Autor raussuchen
  • auf der Autorenhomepage herausfinden, wie teuer das Vergnügen kommt
  • vielleicht ein paar Presseberichte recherchieren, um herauszufinden, mit was für einer Art von Lesung man rechnen darf - und ob diese Art den eigenen Wünschen und Erwartungen entspricht
  • Möglichkeiten der Finanzierung suchen
  • Mit dem Autor bzw. der Autorin Kontakt aufnehmen, um Details und ggf. den Veranstaltungstermin abzusprechen

Ob Schule, Verein, Buchhandlung, Bibliothek oder Seniorentreff: Autorenlesungen bzw. die direkten Begegnungen mit den Personen, die hinter einem Buch stehen, sind interessant und stellen wichtige Meilensteine auf dem Weg der Leseförderung sowie ein wertvolles Element unseres kulturellen Lebens dar.

 

Im Verlauf der nächsten Blogbeiträge wird hier erklärt, warum Lesungen so einzigartig positiv auf die Lesebegeisterung wirken, wie man sie vorbereitet, durchführt und ggf. nachbereitet, aber vor allem, wie man Autorenlesungen finanzieren kann.

 

 

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Montag, 10. Oktober 2016 - 07:57 Uhr

Liebesromane online lesen / 3

Erstaunliches über das Liebesleben der Kamele - und mehr

Der Roman "...wohin ein Zoobesuch so führt" erzählt deutlich mehr als eine Liebesgeschichte: Leser erfahren darin allerlei aus der Welt der Zoos. Denn Anna, die zentrale Figur arbeitet als Zooführerin, ja, sie hat sogar bisweilen "Sex im Zoo" - eine Führung, die sich thematisch mit dem Liebesleben der Tiere beschäftigt:

 

[Auszug]

...„Liveact bei den Kamelen“, raunte Anna nach einem kurzen Blick zur Orientierung mit Bühnenflüstern in die Gruppe hinein. „Das ist zwar eigentlich nicht deren Jahreszeit, sondern mehr eine saisonale Gefühlsverirrung, aber wir nehmen, was wir kriegen können, oder?“

Die Gruppe trat interessiert näher. Die Paarung verlief relativ dezent, weil sie sozusagen parterre stattfand und eventuell anstößige Details so den Blicken der Öffentlichkeit entzogen blieben: Hengst und Stute lagen am Boden, die Beine nach Kamelart angewinkelt unter dem Rumpf angezogen, er – trotz der gewissermaßen bei dieser intimen Angelegenheit sperrigen Buckel – auf ihr und rhythmisch bei der Sache. Anna erklärte, warum Kamelhengste in der Paarungszeit bisweilen Schaum vor dem Maul entwickeln, als hätten sie Waschpulver gefressen oder weshalb sie dann manchmal so aussehen, als hätten sie gerade einen roten Luftballon aufgeblasen. Die Kamelstute machte derweil im Takt des rammelnden Hengstes Geräusche wie ein defektes Rohrleitungssystem.

Das war der Augenblick, in dem eine Mutter mit zwei Töchtern von etwa zehn und zwölf Jahren auf Höhe der Kamele stehenblieb. Mit gerunzelter Stirn sah sie auf die beiden Tiere. Dann entdeckte sie Anna mit ihrem Mitarbeiterausweis am Revers und kam zielstrebig auf sie zu: „Entschuldigen Sie bitte…? Sie gehören doch zum Zoo, oder?“

Anna wandte sich der Frau zu. „Stimmt. Was gibt es denn?“

„Sagen Sie, was hat denn das Tier?“ Die Dame deutete auf die Kamelstute, deren gurgelnde Geräusche mittlerweile eine Spur kehliger klangen.

Anna verkniff sich mit Mühe ein Lachen, ihre Seniorengruppe nicht. „Machen Sie sich keine Sorgen. Alles in bester Ordnung“, versuchte Anna die besorgte Besucherin zu beruhigen.

Aber die ließ sich nicht so leicht abwimmeln. „Aber das Tier hat doch was? So habe ich die Kamele noch nie gesehen.“

Annas Selbstbeherrschung bekam Risse. Weiterhin mühsam ein Lachen unterdrückend meinte sie: „Die paaren sich ja auch nicht das ganze Jahr“, und hoffte, damit deutlich genug geworden zu sein.

Leider nicht.

Ein langgezogenes Stöhnen kam nun von der Kamelstute, das die Besucherin mit einem drängenden: „Jetzt tun Sie doch etwas! Was hat das arme Tier denn nur?“, quittierte.

David wischte sich im Hintergrund erste Lachtränen aus den Augenwinkeln, die Senioren rangen sichtlich um Beherrschung, als Anna schließlich unverblümt erwiderte: „Lautäußerungen beim Sex sind auch bei Kamelen eine Temperamentsfrage. Sehr individuell, das alles.“

Die Frau starrte Anna verständnislos an. Herr Leumer stopfte sich gerade ein Taschentuch in den Mund, als sie schrill fragte: „Die haben – jetzt – gerade – hier – Sex?!“

Anna nickte lachend.

In diesem Moment packte die ältere Tochter die Hand ihrer Mutter und zog sie mit einem gemurmelten: „Mama, du bist sowas von peinlich!“, einfach weiter.

Jetzt wurde lauthals in Annas Gruppe gelacht. Als der Heiterkeitsausbruch verebbte, meinte Anna nur trocken: „Wenn man keinesfalls mit dem Thema Sexualität konfrontiert werden will, sollte man Zoos weiträumig umgehen. Hier geschieht bei den Tieren alles vollkommen ungezwungen öffentlich – auch das, was bei uns Menschen als äußerst intim eingestuft wird.“...

 

  • Preis: 1,99 €
  • Seitenanzahl: 316
  • ISBN: 978-3-7380-8602-7
  • Ausführlichere Leseprobe gefällig? Einfach das Cover anklicken...

 

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