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Barbara Rath / der Film:

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Gratis-Hörbuch

[nicht nur] zu Ostern

 

rabbit-hintergrund

23 Minuten Hörspaß für Menschen ab 5

Sonntag, 31. Juli 2016 - 07:42 Uhr

Was mir zum Thema Bücher einfällt / 18

"Im Beziehungstief können auch Groschen-Romane weiterhelfen..."

 


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Freitag, 29. Juli 2016 - 07:18 Uhr

Leseanfänger aufgepasst!

Erstleserbücher bitte nur häppchenweise servieren!

Eltern von Erst- oder Zweitklässlern kennen die gut bestückten Regale für Erstleser in Buchhandlungen: meterweise wird dort Stoff für den Einstieg in die Kulturtechnik # 1 angeboten. Viele Kinder haben dementsprechend daheim auch eine ansehnliche Sammlung solcher Erstlesertitel: Bücher mit extrem wenig Text, Text in Großdruck, Text in Kombination mit eingestreuten Bildern, personalisierte oder sogar interaktive Bücher.

In vielen Kinderzimmern sammeln sich gerade zum Schulbeginn recht schnell solche Titel an. Schließlich gibt es traditionell Geschenke zu diesen Anlass auch über die klassische Schultüte hinaus - und was sollte da passsender sein als ein Erstleserbuch?

Hier lauert eine Gefahr: Wenn die in Fachkreisen als SUB [STAPEL UNGELESENER BÜCHER] bezeichnete Menge an Literatur zu groß wird, kann das der Leselust von Kindern im absoluten Frühstadium einen kräftigen Dämpfer versetzen. Dann schleicht sich bei vielen Kids das Gefühl ein, diesen Stapel abarbeiten zu müssen. Arbeit fühlt sich aber für die meisten Menschen nicht nach Spaß an. Oder die bange Frage stellt sich angesichts der Büchermenge: "Wie soll ich das denn schaffen?" Und schon ist die Leselust dahin, wo man sie doch eigentlich fördern wollte ...

Deshalb die Empfehlung an Eltern von Leseanfängern: Auch zur Einschulung eventuell  "massenhaft" als Geschenke eintreffende Erstleserbücher nur nach und nach herausgeben - so bleibt der Appetit auf mehr erhalten, während eine zu große Portion auf einen Schlag sich nachhaltig negativ aufs Leseverhalten auswirken kann.

 

 


Tags: Leseförderung 

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Mittwoch, 27. Juli 2016 - 07:10 Uhr

Schulanfänger & Lesen

Einschulung => Lesestart

Um sich in den Zustand zurückzuversetzen, wie das Leben sich anfühlt, wenn man nicht lesen kann, sollten Erwachsene einfach einmal in ein Land verreisen, dessen Schrift ihnen komplett unbekannt ist: Kein Hinweisschild erschließt sich - auch wenn die Suche nach den Toiletten noch so dringend verläuft, wenn man mit Hochdruck nach dem Ausgang fahndet oder Öffnungszeiten ablesen möchte. Für Kinder, die nicht lesen können, ist dieser Zustand normal - sie sind permanent auf die Vermittlung von Informationen durch Menschen angewiesen, die in der Lage sind zu lesen. Das heißt aber nicht, dass Kids diese Abhängigkeit unbedingt schätzen ...

Vor dem Schulbeginn können Eltern eine Menge tun, um Idötzchen Lust aufs Lesenlernen zu machen. Zum Beispiel können sie ihren Nachwuchs darauf hinweisen, dass auf Hinweistafeln steht, wo im Schwimmbad die Dusche zu finden ist, dass der große Pfeil am Straßenrand verkündet "Hier gehts zum Zoo!" oder dass Vanilleeis an Freitagen im Sonderangebot isverkauft wird. Alles nützliche Informationen - das merkt jedes Kind und kommt vielleicht gerade pünktlich & passend vor Schulbeginn auf den Gedanken, dass Lesenkönnen eine wunderbare Sache wäre ...

 


Tags: Leseförderung 

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Montag, 25. Juli 2016 - 07:21 Uhr

Lesen in den Ferien

Wie man Kinder in den Ferien zum Lesen bringt

Ferien sollen eine zwanglose Zeit sein - also bitte kein Lesepflichtprogramm entwerfen, das wäre eher kontraproduktiv. Wer nur liest, weil er muss, wird in den Ferien noch eher einen heftigen Widerwillen gegen Bücher entwickeln.

Urlaub und ggf. Ortswechsel bieten jedoch zwei gute Ansatzpunkte, um zum Lesen zu verführen:

  • Urlaubslektüre wählen, die in irgendeiner Form mit dem Reiseziel zu tun hat - schon auf der Anreise, die egal, ob im Auto, Zug oder Flugzeug erfolgend, eine Menge Wartezeiten mit sich bringen kann, mag ein Buch plötzlich interessant sein, um Langeweile zu vermeiden. Ist einmal das Interesse geweckt, wird dann vielleicht auch weitergelesen - und wenn es erst auf der Rückreise wieder ist. Einfach, um das richtige Buch zu finden, ein bisschen im Web herumstöbern, um sich einen Überblick über geeignete Titel zu verschaffen,vielleicht auch erst in einer guten Buchhandlung am Urlaubsort: Der lokale Buchhandel präsentiert oft auch "lokale" Autoren.
  • Urlaubstagebuch verschenken - die besonderen Erlebnisse einer Urlaubsreise verleiten dazu, sie schriftlich festhalten zu wollen. Ein schön gestaltetes Tagebuch mag dazu einladen.


Tags: Leseförderung 

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