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Barbara Rath / der Film:

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Gratis-Hörbuch

[nicht nur] zu Ostern

 

rabbit-hintergrund

23 Minuten Hörspaß für Menschen ab 5

Sonntag, 19. Juni 2016 - 07:08 Uhr

Vorurteile gegenüber Flüchtlingen...?

Vorurteile lokalisieren & lernen, damit umzugehen

Ein Vorurteil, das einem Menschen als solches bewusst ist, ist schon fast kein Vorurteil mehr, sondern eher eine Standortbestimmung, an der jedoch niemand festhalten muss. Zum Themenkomplex Flüchtlinge / Ausländer / Fremde haben wir viele vorgefertigte Vorstellungen im Kopf. Das ist an sich nichts Schlechtes - schließlich sind wir ja gezwungen, uns tagtäglich zu unglaublich vielen Sachverhalten, Ereignissen, Personen und Gruppen eine Meinung zu bilden, Stellung zu beziehen. Ansichten zu entwickeln erst ab dem Augenblick, an dem man persönlich betroffen ist, das ist praktisch unmöglich. Der Mensch ist geradezu verhaltenstechnisch dazu programmiert, Vorurteile zu entwickeln, um im konkreten Fall einer Auseinandersetzung schnell reagieren zu können.

Kritisch und offen denkende Menschen gehen mit dieser Tatsache kreativ um: Sie klammern sich nicht an Vorurteile, sondern lassen sich durch eigene Erfahrungen sowie bewusste Lernprozesse gern eines Besseren belehren.

Mithife der Tipps auf dem Arbeitsblatt (Download als PDF, € 0,50) zum Text "Flüchtlinge" unter dem Titel "Rollenspiele zum Thema Flüchtlinge" sollen drei Typen dargestellt werden:

  • Amari, ein Flüchtling - die Hauptfigur aus dem Text
  • ein weltoffener, aufgeschlossener Charakter
  • ein fremdenfeindlicher Charakter

Indem für die beiden sehr gegensätzlichen Charaktere in der Klasse typische Eigenschaften besprochen und zugewiesen werden, wird schon viel aus dem Unterbewusstsein an die Oberfläche geholt. Vorurteile, die einem bewusst sind, haben bereits eine ganz andere Qualität also solche, die nur im Unterbewusstsein existieren. Wenn dann noch im Rollenspiel - am besten wie in einer überspitzenden Karikatur - die Typen treffend dargestellt werden, kann jeder Zuschauer noch einmal sensibilisiert eine ganz persönliche Standortbestimmung zum Thema vornehmen.


Tags: Flüchtlinge 

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Freitag, 17. Juni 2016 - 07:35 Uhr

Flüchtlinge - wir müssen darüber reden!

Flüchtlinge - ein Thema, über das in der Schule geredet werden muss

Das geht uns alle an - das betrifft uns alle: Dadurch, dass z. B. im Jahr 2015 mehr als 1 Million Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind, wird irgendwann und irgendwie jeder Einwohner zu deren Nachbar, einfach, weil das viele Menschen sind. Also ist es enorm wichtig, dass gerade Kindern und Jugendlichen diesbezüglich eine menschliche und empathische Haltung sowie eine angemessene Form der Auseinandersetzung mit diesen Menschen und diesem Thema vermittelt wird: nicht dem schablonenhaften Geschrei und Gezeter der Rechtspopulisten gegen Flüchtlinge zur Meinungsbildung das Feld überlassen, genauso wenig dem undifferenzierten Gutmenschentum, das alles und jeden in Deutschland willkommen heißen möchte.

Im Prosatext "Flüchtlinge" wird das Schicksal eines Kindes nacherzählt. Wie Angst zur Flucht führte - wie auf der Flucht Heimat und Eltern verloren gingen - wie das Wasser im Flüchtlingsschiff stieg - wie es zunächst unmöglich schien, sich mit der neuen Welt in Deutschland auseinanderzusetzen.

Der Text versteht sich als Fabel: ein weißes Pferd und ein schwarzer Junge im Gespräch über Fluchtursachen und die Frage, was nach der eigentlichen Flucht kommen kann, kommen sollte. Die Arbeitsblätter dazu bemühen sich, mit ihren Aufträgen Anregungen zu geben, die dazu einladen, offen auszusprechen: Was weiß, was denke ich über Flüchtlinge. Das geschieht, um in jungen Köpfen eine wirklich bewusste Auseinandersetzung zu fördern und eine fundierte eigene Meinung anstelle von lediglich übernommenen Vorurteilen entwickeln zu können. Die Arbeitsaufträge bemühen sich, Mitgefühl [also echte Empathie] mit Flüchtlingsschicksalen zu wecken. Aber es wird auch die kritische Frage gestellt nach Gastrecht und den Pflichten von Gästen - wichtig und deshalb Ziel dabei ist es, dass Kinder und Jugendliche zu angemessenen, fairen und offenen Formen finden, sich zum Thema Flüchtlinge zu äußern. Diese Form der Auseinandersetzung kann man lernen, üben, ausüben ...

Der Text „Flüchtlinge“ ist für eine breite Altersspanne geeignet – man kann ihn ab der  4. Klasse lesen bis hinein in die Oberstufe – wie und wie tief Lehrer & Schüler in die Bearbeitung einsteigen, kann an das jeweilige Alter der sich mit Text und Arbeitsblättern auseinandersetzenden Schüler angepasst werden.

 


Tags: Flüchtlinge 

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Donnerstag, 16. Juni 2016 - 07:26 Uhr

Geburtstagslied & Geburtstagskarte bei Lehrermarktplatz

Ein neues Geburtstagslied für Kinder

Ob im Kinderarten, der Flötengruppe oder in der Schule: Weil Kinder noch nicht so oft Geburtstag hatten, ist das für sie ein ganz besonders wichtiges Fest! Zu Recht erwarten Kinder, dass sie überall an diesem Tag gefeiert werden. Weil Singen Spaß macht und Musik froh, weil Kinder sich in der Regel über Glückwunschkarten freuen, habe ich bei Lehrermarktplatz ein neues Lied zum Geburtstag eingereicht:

In 1 Dokument von 3 Seiten finden Erzieher und Lehrer oder Betreuer von Kindergruppen unter obigem Link eine Kopiervorlage:

  1. Noten zu "Fuchs, du hast die Gans gestohlen"
  2. ein neuer Text als Glückwunschlied mit 6 kurzen Strophen
  3. eine Druckvorlage für eine schön gestaltete Glückwunschkarte

Zum Geburtstag einmal ein neues Glückwunsch-Lied zu singen, kommt sicher gut an. Ohne Umstände und kostengünstig kann mit der Glückwunschkarte jedes Geburtstagskind nach dem Singen auch materiell beschenkt werden.

Also ganz einfach...

  • auf Lehrermarktplatz gehen
  • Kindergeburtstagslied + Geburtstagskarte in den Warenkorb
  • mit ein paar Klicks zur "Kasse" und € 0,99 zahlen
  • PDF herunterladen
  • ausdrucken
  • nutzen
  • Spaß daran haben!

 


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Dienstag, 14. Juni 2016 - 07:39 Uhr

Kinder schreiben & gestalten ihre eigenen Bücher - 7

Buch zum Film

Immer wieder gibt es im Kino oder Fernsehen Filme, die schlagen bei einem Kind regelrecht ein: beschäftigen, bewegen, regen die Phantasie an - und zwar lange. Darauf lässt sich in Sachen Leseförderung aufbauen:

  • Zum einen hat man schon ausgemachte Lesemuffel plötzlich begeistert schmökernd mit einem dicken "Star Wars" Band dasitzen sehen. Wenn es Bücher zum Film gibt und man möchte Kinder zum Lesen animieren: kaufen und schmökern lassen!
  • Zum anderen können Kinder gern die Geschichte, die ein Film erzählt hat, fortschreiben.

Stifte raus, PC an, Papier bereitlegen und los: Kleine Kinder können mit ein bisschen Moderation in Zusammenarbeit mit Eltern oder Betreuern einfach einmal beschreiben, wie sie beispielsweise Arielle beim letzten Strandurlaub begegnet sind und dass die Seejungfrau ihnen wirklich eine magische Muschel geschenkt hat... Wer lieber in den Skiurlaub fährt, mag die Figuren aus der Schneekönigin bemühen. Größere Kinder benötigen weniger Anregungen, um ihre ganz persönliche Geschichte mit einem der Helden aus einem Film zu formulieren, aber eine engagierte und interessierte Begleitung mag ihr Projekt fördern. Wieder andere Kinder müssen lediglich auf die Idee gebracht werden, in der oben beschriebenen Form als Autor tätig zu werden - und schreiben derart Intimes auf, dass das um Himmels willen niemand zu sehen bekommen sollte. Hauptsache: Sie alle schreiben oder lassen schreiben!

Filme setzen unglaublich viele Akzente und bieten deshalb zahlreiche Anknüpfungspunkte - schnell sind [vielleicht sogar viele] eigene Geschichten erfunden, die sich an die Filmhandlung und ihre Figuren anlehnen. Bilder dazu kann man selbst zeichnen, das Web bemühen oder Spielfiguren fotografieren [McDonald´s Juniortüte kann da wichtige Beiträge liefern :-)].

Immer gilt: Kreativität macht Spaß und selbst ein Buch zu erschaffen, senkt die Schwelle zu anderen Büchern bzw. zum Lesen. Also warum nicht versuchen, ein ganz persönliches "Buch zum Lieblings-Film" zu erschaffen?


Tags: Leseförderung 

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