Blogarchiv

Barbara Rath / der Film:

Du benötigst Flash 9.0.28 oder höher, sowie Javascript um dieses Element anzuzeigen

Gratis-Hörbuch

[nicht nur] zu Ostern

 

rabbit-hintergrund

23 Minuten Hörspaß für Menschen ab 5

Samstag, 21. Mai 2016 - 07:23 Uhr

Was mir zum Thema Bücher einfällt - 13

Ich bin kein literarischer Allesfresser

Ganz ehrlich: Lesen ist schon ein richtiges Laster bei mir, denn ich tue es meist aus purer Genusssucht: eindeutig zur Unterhaltung. Arg modernes Dichten, Kindheitsbewältigungsliteratur, Sachbücher o. ä. zählen nicht zu meinen Lieblingsgenres. Ich lasse mir unglaublich gern Geschichten erzählen: Es darf auch Theater oder Film als Medium sein, aber am liebsten sind mir immer wieder Bücher, um aus der Wirklichkeit in eine interessante Parallelwelt abzutauchen. Für mich steht fest: Kein Mensch braucht Drogen, solange es Bücher gibt...


451 Views

Donnerstag, 19. Mai 2016 - 07:33 Uhr

Wissen ist Macht

Wie lässt sich vermitteln, dass Lesen eine Art Generalschlüssel zur Gleichberechtigung darstellt?

Lesen schafft Wissen und ist damit die Voraussetzung für alles Lernen - und damit für die Ausübung von Macht. Wer nicht ohnmächtig und ausschließlich in Anhängigkeit von anderen leben will, muss also lesen - und sollte es ständig tun, um sich zu informieren bzw. eine fundierte Meinung entwickeln zu können.

Damit kann man Kindern Appetit auf selbständiges Lesen machen: in dem man ihnen vor Augen führt, wie erstaunlich unabhängig sie sind, wenn sie lesen können. Dafür Gelegenheiten gezielt herbeizuführen, ist einigermaßen schwierig. Außerdem müssten Kinder über ein enormes Abstraktionsvermögen verfügen, um den Gedanken Lesen führt zu Wissen & Wissen ist Macht bewusst nachvollziehen zu können.

Aber auch schon kleine Schritte führen zu einem Gefühl dafür, dass Lesen neue Welten und Möglichkeiten erschließt. Immer wieder der erste Schritt: Kinder selbst und selbständig unterschreiben lassen. Eine Unterschrift hat schließlich Gewicht und Bedeutung - das können Kinder begreifen und fühlen. Der Stolz auf die eigene Leistung und das Gefühl, sich mit der Fähigkeit zu lesen und zu schreiben von Eltern unabhängig machen zu können, mögen sie antreiben, sich weiter mit geschriebenen Worten auseinanderzusetzen...

 


Tags: Leseförderung 

474 Views

Dienstag, 17. Mai 2016 - 07:52 Uhr

Wie oft muss ein und dasselbe Buch vorgelesen werden?

Ewig wiederholen oder immer zu neuen Titeln greifen?

Vorleser kennen das: Hartnäckiges Festhalten von Kindern an bestimmten Titeln. Die können irgendwann von den kleinen Zuhörern auswendig mitgesprochen werden und sind dem Vortragenden bald langweilig bis zum Einschlafen. Soll man, muss man dann als Vorleser darauf bestehen, zu einem neuen Buch zu greifen, weil Stillstand Rückschritt ist und Vorlesen bitteschön fördern soll…?

Das muss jeder Vorleser selbst entscheiden. Ich bin so lange bei ein und demselben Buch geblieben, bis die heiße Phase mit diesem einen Titel vorüber war. Dabei habe ich mir gedacht: Leben als Kind ist einigermaßen anstrengend: ständig von Neuigkeiten, die auf einen einstürmen, extrem gefordert. Nie Ruhe, immer in Entwicklung. Vielleicht hat sich ein Kind in bestimmten Phasen seines bewegten Lebens gefreut, in einem Lieblingsbuch, also einer vertrauten Umgebung kleine Pausen einlegen zu dürfen? [Das kann man, muss man aber nicht so sehen.]

Wem es ungeheuer auf die Nerven geht, wenn ein Kind an einem Buchtitel besonders energisch klebt, der kann ja dem Wunsch des Kindes entsprechend bei dem Lieblingsbuch bleiben, aber weitere und wechselnde Titel hinzufügen - und erleichtert bzw. beschleunigt so ggf. den Absprung, wenn unter den Neuvorstellungen ein neues Lieblingsbuch entdeckt wird.


Tags: Leseförderung 

449 Views