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Barbara Rath / der Film:

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Gratis-Hörbuch

[nicht nur] zu Ostern

 

rabbit-hintergrund

23 Minuten Hörspaß für Menschen ab 5

Sonntag, 15. Mai 2016 - 08:14 Uhr

Erklär-mir-die-Welt-Geschichten

Wieso, weshalb, warum? Kindgerechte Antworten auf viele Fragen finden

Ein Kind braucht gefühlt eine Million Fragen, um heranzuwachsen - je nach Temperament und Charakter einmal mehr, einmal weniger. Manchmal habe ich den Verdacht, dass es überhaupt nur deshalb so viele Menschen gibt, damit die richtigen und damit wichtige Fragen ans Leben gestellt werden - denn obwohl sich viele Fragestellungen immer wiederholen, ist bisweilen doch eine neue Frage dabei, deren Beantwortung die Menschheit - hoffentlich! - weiterbringt. Wenn Kindermund also ungeniert eine elementare Frage formuliert und mit gläubig großen Augen seine Eltern, Großeltern oder Betreuer in dem festen Glauben anstarrt, dass die schon die Antwort wissen werden, können Bücher helfen: nicht immer, aber oft, denn solche Kinderfragen sind selten wirklich originell, also tatsächlich einmalig. So oder so ähnlich ist wahrscheinlich schon einmal um Auskunft gebeten und dementsprechend auch eine Antwort formuliert worden. Oft genug ist aus Frage & Antwort ein Buch entstanden. Qualifizierte Buchhändler - und da lohnt immer der Gang in die lokale Buchhandlung! - oder Bibliothekare können bei der Suche nach dem richten Titel  in diesem Zusammenhang weiterhelfen.

Kinderfragen adäquat zu beantworten ist ein wichtiger Bestandteil der Erziehungsarbeit - und fordert ganz schön. Da ist es nicht nur legitim, sondern auch nützlich, sich immer wieder Rat und Hilfe aus der Literatur zu holen. Die Welt lässt sich beispielsweise kleinen Kindern mit vielen hochwertigen Bilderbüchern erklären. Übrigens: Die Guten darunter können auch sogenannten Erwachsenen etwas sagen...


Tags: Leseförderung 

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Freitag, 13. Mai 2016 - 08:24 Uhr

Witzige Passagen aus meiner Fanpost - 21

"Mein Lieblingsfluch aus dem Rosenkohlpiraten lautet: Seesternpopel. Was ich Sie dazu fragen wollte: Wo ist eigentlich bei einem Seestern die Nase?"


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Mittwoch, 11. Mai 2016 - 08:11 Uhr

Sammeln hilft beim Lesen

Ob Sammelbild oder Briefmarken: Wer sammelt, liest

Kinder, die mit List & Tücke zum Lesen überredet werden müsen, lassen sich bisweilen recht gut mit Sammelbildern locken. Immer wieder gibt es im Handel oder rund um größere Filmereignisse Sammelalben zu füllen. Ganze Schulklassen verfallen dem Wahn, Bilder zu tauschen und zu kaufen. Eltern sind davon nicht immer begeistert. Aber: Kinder lesen dabei. Nicht viel unbedingt, aber sie lesen: Namen von Fußballspielern, die Anweisungen, wie man Bilder nachbestellen kann, Texte und Ausführungen im Album.

Wenn sich die Sammelwut auf andere Themengebiete erstreckt - Spielfiguren, Briefmarken (!), Legobausätze, Muscheln: Es gibt fast zu jedem Gebiet irgendwo eine Art Fachpresse, sei es tatsächlich als Printmedium oder im Web. Da der Mensch als geborener Jäger und Sammler nicht anders kann als anfallsweise Dinge zu einem bestimmten Themenbereich zusammenzutragen, mögen sich hier für Eltern Ansätze ergeben, ihren Nachwuchs geschickt mit "Fachliteratur" in kleinen Dosen zu füttern.


Tags: Leseförderung 

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Montag, 9. Mai 2016 - 07:52 Uhr

Kinder beim Lesen beteiligen - 10

Shoppen und Schmökern

Zugegeben: Im Supermarkt oder einem anderen Geschäft für den täglichen Bedarf wird einem eher selten in den Regalen kilometerweise hohe Literatur geboten. Da brüllen die Werbeaufdrucke optisch gegen die vom Haarwaschmittel an und Sonderangebote bemühen sich, die Aufmerksamkeit der Kunden zu erringen. Viel zu lesen gibt es allemal: Das Großgedruckte & das Kleingedruckte. Hartnäckige Lesemuffel können übrigens wunderbar beim Einkaufen dazu angehalten werden zu lesen. Beispielsweise können listenreiche Eltern einem Kind, das Zwiebeln verabscheut, die Ketchupflasche mit den Worten in die Hand drücken: "Schau doch mal hier unter Inhaltsstoffe, ob wirklich keine Zwiebeln drin sind..." Oder der Nachwuchs wird mit einem Suchauftrag losgeschickt, wenn es weniger Leseumfang sein soll: "Bring mir bitte einmal das Toastbrot mit den Sonnenblumenkörnern der Marke XY - aber pass auf, dass wirklich "mit Sonnenblumenkörnern" draufsteht." Der Klassiker, um Kinder diskret zum Lesen zu bringen, ist immer noch, sie mit einem Einkaufszettel zum Shoppen zu schicken. Gerade Erstleser lassen sich so durchaus ködern, denn sie genießen und schätzen die Verantwortung, die ihnen in die Hände gelegt wird, wenn sie selbständig etwas anschaffen dürfen.

Beim Einkaufen lesen Menschen viel. Schließlich wird ihnen über Aufdrucke und Schilder eine große Menge an Informationen vermittelt. Mit ein bisschen Geschick lassen sich Kinder hier einbeziehen. Und mit ein wenig Gespür erfahren sie dabei, wie notwendig in täglichen Leben das Lesen ist, weil uns die vermittelte Information immer wieder befähigt, Entscheidungen zu treffen.


Tags: Leseförderung 

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