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Barbara Rath / der Film:

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Gratis-Hörbuch

[nicht nur] zu Ostern

 

rabbit-hintergrund

23 Minuten Hörspaß für Menschen ab 5

Sonntag, 10. April 2016 - 08:22 Uhr

Was mir zum Thema Bücher einfällt - 7

Schreiben eröffnet neue Dimensionen

Die folgende Feststellung ist sehr persönlich: Wenn ich schreibe, bin ich in der Lage, anders zu denken, als wenn ich mich lediglich innerlich mit einer Frage oder einem Sachverhalt auseinandersetze, auch anders, als wenn ich mich mit jemandem über diese Dinge unterhalte. Schreiben eröffnet meinem Denken eine Tiefe, die mir ansonsten verschlossen bliebe. Schreibend denke ich gründlicher.


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Samstag, 9. April 2016 - 07:40 Uhr

Comics sind gute Bücher...!

Warum keine Comics?

Kinder gehen ganz unbefangen auf Comics zu. Viele Erwachsene nicht. Vor noch nicht allzu langer Zeit hatten Comics das Prädikat: primitive Schmuddel-Literatur. Drittklassig. Es ist höchste Zeit, sich davon freizumachen!

  1. Grund: Weil wir es weder gesellschaftlich noch individuell darauf ankommen lassen können, immer mehr auch nach Klasse 3 mühsam buchstabierende "Pisaopfer" heranzuziehen. Kinder müssen nun einmal lesen, weil sich Lesen nur durch Lesen lernen lässt - und sie werden nur lesen, wenn sie es gern tun. Wenn Kids Comics bevorzugen? Sollen sie doch! Hauptsache, sie schmökern.
  2. Grund: Weil es inzwischen eine absolut ernstzunehmende Comic-Literatur gibt, die auch unter dem Etikett "Graphic Novel", um Sympathie bzw. Anerkennung wirbt und in den vielen Fällen beides verdient.

An alle Erzieher, die auf der Suche nach geeigneter Literatur für Kinder sind: einfach einmal den Selbstversuch wagen! Der lokale Buchhandel hat sicher einen Comic- bzw. Graphic Novel-Bereich und berät gern...


Tags: Leseförderung 

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Freitag, 8. April 2016 - 07:53 Uhr

Witzige Passagen aus meiner Fanpost - 15

"Mögen Sie Tiere lieber als Menschen oder sind Sie Vegetarier?"

 


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Donnerstag, 7. April 2016 - 07:21 Uhr

Gute Kinderbücher

Eltern wollen, dass ihre Kinder gute Kinderbücher lesen

Der Wunsch ist verständlich - der Ansatz kann aber auch ein anderer sein: Da Bücher heute teilweise wirklich direkt im Kinderzimmer gegen Bildschirme antreten müssen, haben sie sehr starke Gegner. Schließlich ist der Mensch ein "Augentier". Bilder fesseln uns ungemein.

Deshalb mein Rat(h): Nicht nach sogenannten guten Büchern suchen, die irgendwelchen Qualitätskriterien - Preise, namhafte Autoren, wichtige Themen - entsprechen, sondern nach solchen Büchern, die Kinder tatsächlich lesen.

Hauptsache, sie lesen - so heißt die Maxime sicherlich für die frühen Leseerfahrungen von Kindern. Dabei sind die Interessen der Kids wichtigste Wegweiser zum individuell guten, weil gern gelesenen Buch; darüber hinaus gilt es, in der großen Vielfalt von Erzähl- und Darstellungsformen diejenigen auszuwählen, die ankommen: Tagebuch oder Comic? Interaktive Geschichte oder ein Text mit vielen Bildern? Viel ausprobieren - es findet sich bestimmt irgendwann ein Buch, das verschlungen wird...


Tags: Leseförderung 

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Mittwoch, 6. April 2016 - 07:58 Uhr

Welche Bücher interessieren Kinder wirklich?

Mit dem richtigen Thema ins Schwarze treffen

Vorlesen hat viel zu bieten: Indem man für Kinder eine angenehme Situation schafft, sich Zeit nimmt, einen speziellen Raum gestaltet, der Geborgenheit vermittelt und Nähe erfahrbar macht, wird jede Vorlese-Zeit schon zu etwas Kostbarem im Tagesablauf. Nicht auszudenken, wenn dann auch noch der Stoff, der vorgetragen wird, tatsächlich den Geschmack der kleinen Zuhörer trifft bzw. ihr Interesse wirklich weckt...!

Im Prinzip wissen Eltern ziemlich genau, was ihre Kinder beim Lesen buchstäblich anspricht: Es wird dabei immer wieder Phasen geben. Anfangs, in der Bilderbuchzeit, kommen bestimmte Abbildungen besonders an und entlocken Kindern als zustimmende Reaktion vielleicht ein begeistertes Quietschen. Etwas später sind kurze Reime möglicherweise besonders beliebt. Es könnte eine Phase mit Märchen folgen, bestimmte Figuren aus der Literatur wie Petterson & Findus oder andere tauchen sicherlich eine Zeitlang auf der "Hitliste" auf und könnten abgelöst werden von bestimmten bevorzugten Lesethemen: Rittergeschichten, Piratenstories, Pferdebücher...

Kinder entwickeln sich nicht kontinuierlich. Da sind immer wieder regelrechte Sprünge in ihrer Entwicklung zu beobachten: oft nach Krankheiten oder Reisen, manchmal in der Folge besonderer Erlebnisse. Wer Kindern vorliest, ist gefordert, ganz sensibel darauf zu achten, wenn bzw. wann sich im Rahmen solcher Entwicklungssprünge auch deren Geschmack in Bezug auf den [Vor-]Lesestoff ändert. Damit Vorleser nicht das Interesse ihres jungen Publikums verlieren, sollten sie sich also keinesfalls allzu fest in bestimmten Themenbereichen einnisten - Kinder entwickeln sich schnell und bisweilen ist morgen schon das nur "etwas für Babys", was gestern für sie noch von Interesse war. Wer (vor-)liest, benötigt Abwechslung und eine Auswahl an Büchern, um sich Veränderungen im Geschmack des Publikums schnell und flexibel anpassen zu können.

 


Tags: Leseförderung 

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Dienstag, 5. April 2016 - 08:18 Uhr

Was mir zum Thema Bücher einfällt - 6

Die Unendlichkeit fassen wollen

Was die Mathematik ständig versucht, nämlich die Unendlichkeit fassen und erfassen zu wollen, kann meiner Meinung nach eher dem geschriebenen Wort als der Zahl gelingen: zwischen zwei Buchdeckel passt so viel...!


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Montag, 4. April 2016 - 07:08 Uhr

Witzige Passagen aus meiner Fanpost - 14

"Frau Rath, wieso wird in Ihren Büchern nie geküsst?"


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