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Barbara Rath / der Film:

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Gratis-Hörbuch

[nicht nur] zu Ostern

 

rabbit-hintergrund

23 Minuten Hörspaß für Menschen ab 5

Sonntag, 13. März 2016 - 07:50 Uhr

Stimmungsvoll lesen - 2

Technische Hilfsmittel clever nutzen, um besser vorzulesen

In einem nächsten Schritt sollte man sich als vortragende Person einmal selbst studieren - dabei kann schon ein Spiegel gute Dienste tun. Besser noch, man greift auf ein Smartphone zurück: Selfies macht inzwischen beinahe jeder. Warum also die cleveren kleinen Dinger nicht dazu nutzen, sich selbst beim Lesen zu filmen und den Ton aufzunehmen? (Kinder, die mit Sicherheit alt genug sind, um das wertvolle Gerät nicht fallen zu lassen, werden gewiss gern den Job als Kameramann oder Kamerafrau übernehmen und dabei einen Heidenspaß haben.)

Das Urteil über die eigene Vorstellung ist meist sehr kritisch - deshalb können kurze Filme schon recht aufschlussreich sein und einem mitteilen, wo Spielraum für den Auftritt beim Vorlesen nach oben besteht.

Außerdem: Wenn Sie einen Lieblingstext vor laufender Kamera eingelesen haben, können Sie auf diese "Konserve" zurückgreifen und die Aufnahme abspielen, wenn ausnahmsweise einmal die Zeit nicht zum Vorlesen reichen sollte. Das ist immer noch besser als das gemeinsame Lesen ganz ausfallen zu lassen.

 


Tags: Leseförderung 

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Samstag, 12. März 2016 - 07:30 Uhr

Stimmungsvoll lesen - 1

Beim Vorlesen das Potential der eigenen Stimme kreativ nutzen

Zum Schauspielunterricht gehört, dass ein Darsteller lernt, mit unterschiedlichen Stimmlagen zu sprechen oder in verschiedenen Dialekten. Wer beispielsweise ein Hörbuch abspielt, kann dabei feststellen, wer diese Kunst gut, schlecht oder meisterhaft beherrscht. (Rufus Beck leistet beim Vorlesen der Harry-Potter-Reihe geniale Arbeit.)

Wie gesagt - die Meister ihres Faches wurden in genau dieser Facette ihres Jobs intensiv geschult - aber lernen kann so etwas jeder. Mit ein paar simplen Tricks und ein wenig Übung kommen auch Laien zu guten Ergebnissen, wenn es darum geht, einen Text so vorzutragen, dass der Eindruck entsteht: Da lassen sich die verschiedenen Figuren, die in der Geschichte auftauchen, tatsächlich an der Stimme unterscheiden.

Wichtig, wenn jemand beginnen möchte, stimmungsvoll zu lesen:

  • sich zu Beginn nicht zu viel vornehmen
  • am besten ganz früh, wenn Kinder noch klein sind, die nötigen Fertigkeiten zum stimmungsvollen Lesen entwickeln - dann wächst das eigene Können zusammen mit den Ansprüchen des jungen Publikums

Empfehlenswert für den Einstieg ist ein erster Schritt, der ziemlich simpel klingt, einem Text aber schon sehr viel Kontur und Tiefe verleihen kann: Sprechen Sie die Passagen, die die Hauptfigur in direkter Rede formuliert, mit einer dazu passenden Stimme, alles andere in der Stimmlage, die Sie normalerweise  bevorzugen.

Passende Stimme bedeutet: Der Pirat säuselt nicht, die gute Fee mag das gern tun. Ein Löwe darf durchaus knurren und brummen, ein Rehkitz bestimmt nicht. Wenn Sie sich für eine bestimmte Form des Vortrags entscheiden, sollte die harmonisch zur Figur passen - und es muss eine Stimmlage gewählt werden, die Sie auch für die Dauer der gewählten Geschichte durchhalten. Wenn Sie als Löwe mit einer wunderbaren Reibeisenstimme sprechen, die Sie nach ein paar Sätzen in einen Hustenanfall treibt, werden Sie sich wundern, wie energisch Kinder darauf bestehen, bei einmal gewählten Attributen zu bleiben - egal, ob Sie dabei fast ersticken oder nicht...

 


Tags: Leseförderung 

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Freitag, 11. März 2016 - 07:36 Uhr

Witzige Passagen aus meiner Fanpost - 9

Immer wieder interessant, nett, spannend - und manchmal auch lustig: Briefe meiner Leser

Die Kinder in Ihren Büchern erleben immer Abenteuer. Das finde ich toll. Leider ist mein Leben total langweilig. Da passiert nie was. Außer ich vergesse meine Hausaufgaben. Wie kann ich das ändern?


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Donnerstag, 10. März 2016 - 07:25 Uhr

Wenn Kinder die Puppen tanzen lassen

Puppenspiel beim Lesen/2

Eltern sind keine Animateure - auch wenn sie sich bestimmt oft so fühlen. Wie wäre es, wenn die Kinder beim gemeinsamen Lesen mit den Plüschtieren spielen und ein improvisiertes Puppentheater aufführen? Die Idee lässt sich ausspinnen. Das Puppenspiel kann auch auf einer kleinen, selbstgestalteten Bühne stattfinden. Bühnenbild malen oder selbst arrangieren? Ganz einfach: eine Decke übers Sofa legen und schon wächst da ein Gebirge aus dem Fußboden. Der blaue Teppich wird zum ein Ozean, ein paar leere Schuhkartons, die hinter einander stehen, mutieren zum Zug. Dann springt die vorgelesene Geschichte förmlich aus dem Buch mitten ins echte Leben - und die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen: So wird Lesen noch spannender!


Tags: Leseförderung 

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Mittwoch, 9. März 2016 - 07:12 Uhr

Beim Vorlesen auch einmal Puppenspieler werden

Puppenspiel beim Lesen/1

Kinder sind es heute vom Fernsehen oft gewohnt, dass ihnen Geschichten erzählt und dabei vollkommen ausformulierte Bilder präsentiert werden. Leider bleibt da oft wenig bis kein Spielraum für die eigene  Phantasie. Für manch ein Kind ist Lesen wenig reizvoll, weil die ausschließlich mit der Stimme vorgetragene Geschichte zu weit hinter dem zurückbleibt, was Bildschirme bieten - und das Kopfkino beim Kind bei einem reinen Vortrag einfach nicht anspringt.

Aber: Ein simpler Griff in die Spielkiste mit Plüschtieren vor dem Lesen kann erstaunlich gut helfen, die Erzählungen in Szene zu setzen. Ein, zwei Kuscheltiere passend zur Story auswählen und los! Keine Angst, niemand muss dazu ein dreiwöchiges Elternseminar beim Fachmann zum Puppenspielen belegen - ein bisschen Wackeln mit dem Tier, das jeweils handelt oder spricht, reicht meist schon und hat oft eine erstaunliche Wirkung: aus der papiernen Zweidimensionalität des geschriebenen Wortes wächst für Kinder bereits durch solch eine einfache Maßnahme eine dreidimensionale Phantasiewelt heran. Und in die springen sie gern kopfüber hinein.

   


Tags: Leseförderung 

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Dienstag, 8. März 2016 - 07:34 Uhr

Die Lesehöhle - Leseräume 2

Kinder [mit-]bauen lassen!

Beim Umgang vieler Eltern mit ihren Kindern beobachte ich: Die Eltern sind entschlossen, für ihren Nachwuchs alles zu tun.

Löblich. Liebevoll! Lästig...

Aus Sicht der Kinder bedeutet das nämlich leider oft, dass sie in eine passive Rolle hineingedrängt werden: Natürlich offenbart sich ein enormes Maß an Zuwendung, wenn Eltern ihren Kindern die Welt zu Füßen legen wollen. Aber sie sollten sich in vielen Bereichen zurücknehmen, ihren Kindern Spielräume lassen, eigene Erfahrungen und Entdeckungen zu machen - auch Unangenehme, um den jungen Seelen eine Chance zu geben, sich zu selbständigen Menschen zu entwickeln. Sicher sollen Kinder andererseits nicht überall beteiligt und auf Augenhöhe in Entscheidungsprozesse hineingezogen werden. Wichtiges Erziehungsziel: hier eine ausgewogene Balance zu finden - deren Maßstäbe sich jeden Tag ändern können, weil Kinder sich nicht gleichmäßig entwickeln...

[Keiner hat behauptet, es wäre einfach ... :-) ]

Und ganz sicher ist: In einem gesunden, angemessenen Mteinander können Kinder rund um das Lesen eine Menge mitdenken, mitbestimmen, mitgestalten. Wer also den Bau einer Lesehöhle durchführen möchte, sollte Jungen & Mädchen einbeziehen. Beim Planen und bei der Umsetzung. Sie werden die Lesehöhle viel intensiver genießen, wenn sie sie - auch - als ihr Werk betrachten.

 


Tags: Leseförderung 

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Montag, 7. März 2016 - 09:07 Uhr

Witzige Passagen aus meiner Fanpost - 8

Immer wieder interessant, nett, spannend - und manchmal auch lustig: Briefe meiner Leser

Wer denkt sich aus, was Sie schreiben?


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