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Gratis-Hörbuch

[nicht nur] zu Ostern

 

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23 Minuten Hörspaß für Menschen ab 5

Mittwoch, 28. September 2016 - 08:23 Uhr

Tricks, die Lesemuffel diskret zum Lesen anregen / 8

Mit Briefen Leselust wecken

Zugegeben: Im Zeitalter der elektronischen Kommunikation mag es ein wenig altmodisch erscheinen, dazu anzuregen, Briefe zu schreiben. Allerdings bieten handgeschrieben Briefe einiges, das elektronische Nachrichten einfach nicht leisten können:

  • Ein Brief aus Papier ist etwas Handfestes, lässt sich greifen, sammeln und steht auch ohne Onlinekontakt immer zur Verfügung
  • Es ist spannend, auf einen Brief zuwarten, in den Briefkasten zu schauen und sich zu freuen, wenn man entdeckt: Heute habe ich Post bekommen!
  • Das Briefeschreiben lässt sich zelebrieren: besonderes Papier, passend zum Anlass - ein spezieller Füller - eine dekorative Briefmarke - oder ganz extravagant, indem man Siegellack verwendet. Es gibt viele kreative Gestaltungsmöglichkeiten.

Wer da wem schreiben soll, wenn Lesemuffel per Post zum Lesen & Schreiben angeregt werden sollen? Da ist die Verwandtschaft gefordert, Paten, wenn vorhanden oder gute Freunde - auf jeden Fall ein Brieffreund, der zuverlässig und recht prompt antwortet.

 

Ein Brief muss kein Epos enthalten. Ein paar Sätze reichen: über das letzte Fußballturnier, den ersten Galopp in der Reitstunde, den Tod des Wellensittichs, den neuen Musiklehrer, mit dem die Musikstunde endlich Spaß macht. Wichtig ist, dass Gedanken und Gefühle einmal verschriftlicht werden - das stellt eine gute mentale Übung dar und wirkt oft auch ein wenig wie eine Seelenmassage.

 

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Tags: Leseförderung 

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