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Gratis-Hörbuch

[nicht nur] zu Ostern

 

rabbit-hintergrund

23 Minuten Hörspaß für Menschen ab 5

Dienstag, 17. Mai 2016 - 07:52 Uhr

Wie oft muss ein und dasselbe Buch vorgelesen werden?

Ewig wiederholen oder immer zu neuen Titeln greifen?

Vorleser kennen das: Hartnäckiges Festhalten von Kindern an bestimmten Titeln. Die können irgendwann von den kleinen Zuhörern auswendig mitgesprochen werden und sind dem Vortragenden bald langweilig bis zum Einschlafen. Soll man, muss man dann als Vorleser darauf bestehen, zu einem neuen Buch zu greifen, weil Stillstand Rückschritt ist und Vorlesen bitteschön fördern soll…?

Das muss jeder Vorleser selbst entscheiden. Ich bin so lange bei ein und demselben Buch geblieben, bis die heiße Phase mit diesem einen Titel vorüber war. Dabei habe ich mir gedacht: Leben als Kind ist einigermaßen anstrengend: ständig von Neuigkeiten, die auf einen einstürmen, extrem gefordert. Nie Ruhe, immer in Entwicklung. Vielleicht hat sich ein Kind in bestimmten Phasen seines bewegten Lebens gefreut, in einem Lieblingsbuch, also einer vertrauten Umgebung kleine Pausen einlegen zu dürfen? [Das kann man, muss man aber nicht so sehen.]

Wem es ungeheuer auf die Nerven geht, wenn ein Kind an einem Buchtitel besonders energisch klebt, der kann ja dem Wunsch des Kindes entsprechend bei dem Lieblingsbuch bleiben, aber weitere und wechselnde Titel hinzufügen - und erleichtert bzw. beschleunigt so ggf. den Absprung, wenn unter den Neuvorstellungen ein neues Lieblingsbuch entdeckt wird.


Tags: Leseförderung 

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